18.02.2020, 12:31 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Theater zum Lachen auf Platt in Wietmarschen

Die Theatergruppe der KLJB freut sich auf die Premiere von „Twee Burn un een Schlawiner“. Darin streiten Biobäuerin Lisa und Schweinebauer Heini in der Dorfkneipe „De grunzende Bigge“ über die richtige Form der Landwirtschaft: bio oder konventionell?

Mit großer Spielfreude probt das Ensemble für das plattdeutsche Theaterstück.Foto: Lindwehr

Mit großer Spielfreude probt das Ensemble für das plattdeutsche Theaterstück.Foto: Lindwehr

Von Hermann Lindwehr

Wietmarschen Die Theatergruppe der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) von 1949 hat das Theaterstück „Twee Burn un een Schlawiner“ einstudiert. Die Künstler führen das Stück von Carsten Lögering (Bramsche) zum ersten Mal in Plattdeutsch unter der Regie von Manfred Backherms auf. Auf der Bühne in der Aula der Sünte-Marien-Schule, Schulstraße 18, erwartet das Publikum eine turbulente Inszenierung, in der sich beinahe täglich Biobäuerin Lisa (Jutta Klüsener) und Schweinebauer Heini (Manfred Backherms) in der Dorfkneipe „De grunzende Bigge“ die Frage stellen: „Bio oder konventionelle Landwirtschaft?“ Obendrein pflegen beide ihre Feindschaft wo und wann immer es geht. Sehr zum Leidwesen für Gastwirt Freddy (Christian Wübbe), dem als örtlicher „Kummerkasten“ jeder sein Leid klagt. Kurios wird es, als der polnische Hofhelfer Pavel Schlucovic (Nils Schmitz) auf beiden Höfen anheuert und für beide Bauern arbeitet. Pavel ist, zur Freude von Freddy, nicht nur mit großem Durst ausgestattet, sondern hat auch immer eine praktikable Idee parat, um der Arbeit aus dem Weg zu gehen. Ebenso wie Veterinär Dr. Paule Krümpelmann (Ralf Schomakers), der sich mehr um Freddys Zapfhahn als um die Tiere im Dorf kümmert. Als dann plötzlich der homosexuelle Tierjuror Carl Penetranti (Henning Schomakers) auftaucht, um Heinis besten Zuchteber „Hans“ zu prämieren und dieser dann auch noch spurlos verschwindet, droht die Situation in der „grunzenden Bigge“ zu eskalieren ...

In weiteren Rollen sind Kerstin Oberniehaus als Quasseltante Ruth, Annika Jansen als Lisas Tochter Zoey und Sabine Egbers als Rita Kramer zu sehen. Souffleusen sind Maria Junk und Birgit Hanenkamp. Für die Technik zeichnen Christian Lohmann und Stefan Wirtz verantwortlich.

Die Premiere mit Sektempfang findet am Sonntag, 1. März, 17 Uhr statt, eine weitere Veranstaltung gibt es am Freitag, 6. März, um 20 Uhr. Zu einer Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen lädt die Theatergruppe am Sonntag, 8. März, ab 14.30 Uhr ein. Für den Besuch der Seniorenvorstellung bitten die Organisatoren um Anmeldung. Weitere Aufführung sind am Freitag, 13. März, 20 Uhr, Sonntag, 15. März, 17 Uhr, Freitag, 20. März, 20 Uhr, und Samstag, 21. März, 20 Uhr. Karten und Gutscheine sind an der Pludra-Tankstelle an der Lingener Straße und an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind unter Telefon 05925 1611 möglich. Weitere Informationen gibt es auf www.theatergruppe-wietmarschen.de.

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