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06.04.2020, 10:18 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

SoVD-Ortsgruppe Wietmarschen näht „Behelfs-Mund-Nasen-Tuch“

Jedes Mitglied soll ein „Behelfs-Mund-Nasen-Tuch“ bekommen - dieses ehrgeizige Ziel hat sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) Ortsgruppe Wietmarschen vorgenommen. Eine Bestellhotline ist eingerichtet. Los geht es am Dienstag, 7. April.

Mitglied des Sozialverbandes mit selbst genähtem Mundschutztuch. Foto: privat

Mitglied des Sozialverbandes mit selbst genähtem Mundschutztuch. Foto: privat

Wietmarschen In den letzten Tagen haben einige Initiatoren vom Vorstand der Ortsgruppe Wietmarschen des Sozialverbandes Deutschland eine Aktion für Ihre Mitglieder auf den Weg gebracht. Da ein grosser Teil der Mitglieder zur Risikogruppe gehört, oder teils auch eine Vorerkrankung hat, ist die Idee entstanden, für jedes Mitglied ein selbst genähtes, kostenloses „Behelfs-Mund-Nasentuch“ zur Verfügung zu stellen. Es gibt aber auch Mitglieder, die zum Beispiel im Einzelhandel arbeiten. „Hier kann der Mundschutz unter anderem auch nützlich sein. Das Tragen könnte die Übertragungswege einer Corona-Infektion reduzieren. Achtung: Dieses Tuch entspricht nicht dem genormten Mund-Nasen-Schutz und dient lediglich als Hilfsmittel. Dies hebt auch nicht die derzeitige Distanzregel von 1,5 bis 2 Meter auf. Diese und die entsprechenden Hygienevorschriften müssen unbedingt weiter eingehalten werden“, heißt es vonseiten des Sozialverbandes.

Wer dieses Tuch in Anspruch nehmen möchte, kann sein „persönliches“ Tuch vorab telefonisch bei Yvonne Lockhorn, Rufnummer 05925 3799750, zu folgenden Zeiten bestellen: Dienstag, 7. April, von 17 bis 19 Uhr, und Donnerstag, 9. April, von 17 bis 19 Uhr. Einfach nur den Namen und die Adresse mitteilen (zum Abgleich). Das Tuch wird dann kontaktlos zugestellt. Die Initiatoren bitten um Verständnis dafür, dass dies lediglich nur für die Mitglieder der Ortsgruppe Wietmarschen angeboten werden kann.

Das Ganze „auf die Beine“ zustellen hatte etwas länger gedauert, da man sich nicht zusammensetzen konnte. Vorab gab es einiges zu organisieren. Von der Planung und Umsetzung über die Materialbestellung und die anschließende Logistik bis hin zur kontaktlosen Übergabe.

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