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17.03.2020, 12:18 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Ortsfeuerwehr Wietmarschen hält Jahreshauptversammlung ab

3779 Stunden für die Bürger im Einsatz waren die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Wietmarschen. Weitere Themen der Jahreshauptversammlung waren die Ehrungen und Beförderungen von Feuerwehrleuten.

Die geehrten und beförderten Feuerwehrleute (von links nach rechts): Gemeindebrandmeister Reinhold Bramkamp, Bürgermeister Manfred Wellen, Marcus Schomakers, Klaus Lütkes, Leon Osterkamp, Leon Rehring, Hannes Bramkamp, Jannis Gravelmann, Tobias Auclair, Julian Möller, Matthias Krämer, Ortsbrandmeister Holger Ensink und Jos Gravelmann. Foto: privat

Die geehrten und beförderten Feuerwehrleute (von links nach rechts): Gemeindebrandmeister Reinhold Bramkamp, Bürgermeister Manfred Wellen, Marcus Schomakers, Klaus Lütkes, Leon Osterkamp, Leon Rehring, Hannes Bramkamp, Jannis Gravelmann, Tobias Auclair, Julian Möller, Matthias Krämer, Ortsbrandmeister Holger Ensink und Jos Gravelmann. Foto: privat

Wietmarschen Auf der vor Kurzem abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Wietmarschen schaute Ortsbrandmeister Holger Ensink auf das Einsatzjahr 2019 zurück. Die Ortsfeuerwehr Wietmarschen rückte nach seinen Ausführungen im Jahr 2019 zu insgesamt 18 Einsätzen und vier Brandsicherheitsdiensten aus. Die Einsätze setzten sich aus sieben Brandeinsätzen, acht Hilfeleistungseinsätzen, zwei Fehlalarmen und einem böswilligen Alarm zusammen. Was die Einsatzzahlen angeht, war 2019 gegenüber den beiden Vorjahren ein sehr ruhiges Jahr. Allerdings waren, insbesondere die Hilfeleistungseinsätze aufgrund ihrer Folgen zum Teil sehr belastend. Bei den Einsätzen wurden insgesamt 590 Einsatzstunden geleistet. Auch im Jahr 2019 haben sich wieder 19 Kammeraden auf Lehrgängen ausbilden lassen. Zusammen mit den Stunden die an den 25 Dienstabenden, bei den Lehrgängen auf Kreisebene und auf Landesebene, bei den Brandsicherheitswachen und Kommandositzungen geleistet wurden, haben die aktiven Kameraden über 3779 Dienststunden verrichtet. Mit derzeit 69 männlichen und einer weiblichen Einsatzkraft ist die Feuerwehr personell gut aufgestellt. Der Altersdurchschnitt liegt bei 34,7 Jahren. In der Alters- und Ehren Abteilung sind wie im Vorjahr sieben Kameraden aktiv.

Durch die Bezahlung des Einsatzes bei der Wehrtechnischen Dienststelle in Meppen (WTD) konnte für die Feuerwehr Wietmarschen ein neuer Rettungssatz angeschafft werden. Somit ist die Feuerwehr bei Hilfeleistungseinsätzen wieder mit dem aktuellen Stand der Technik ausgerüstet. Als Anschaffung für dieses Jahr erwähnte der Ortsbrandmeister die Umstellung der Atemschutzgeräte auf ein Überdrucksystem, wodurch die Feuerwehren der Gemeinde dann einheitlich ausgestattet wären und die Zusammenarbeit erleichtert werde. Er ging in seinem Bericht noch einmal auf die Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans von 2017 ein. Obwohl die Ortsfeuerwehr mit 70 Kammeraden über eine hohe Personalstärke verfüge, sei die Tagesverfügbarkeit gerade so ausreichend. Die Größe der jetzigen Räumlichkeiten sei für eine angemessene Unterbringung und Schulung der Kammeraden aus Sicht der Wehrführung nicht mehr akzeptabel. Dabei appellierte der Ortsbrandmeister an die Gemeindevertreter, bei der Planung des Umbaus alle bekannten Mängel am Feuerwehrhaus mit zu berücksichtigen. Positiv wurde erwähnt, dass die Gemeinde bereits Geld für Planungskosten mit in den Haushalt aufgenommen hat.

Zum Schluss wurde noch auf die diesjährige Feierlichkeit hingewiesen. Am 29. August soll beim Feuerwehrhaus im Rahmen eines Tags der offenen Tür „112 Jahre Ortsfeuerwehr Wietmarschen“ gefeiert werden. Christian Schnieders als Schulklassenbetreuer berichtet, dass die Schulklassen aufgrund des diesjährigen Zirkus- Projektes das Thema Feuerwehr in dieses Jahr verschoben haben. Daher besuchten die Brandschutzerzieher Manuela Holle und Christian Schnieders im Jahr 2019 nur den St. Johannes-Kindergarten. Dort wurde 17 Kindergartenkindern der richtige Umgang mit Feuer und Rauch vermittelt. Marco Nolte verlas stellvertretend für den abwesenden Kassenwart Siegfried Hangbers den Kassenbericht für das Jahr 2019.

Sehr erfreut zeigte sich Ensink, als er Mirko Lühn, Gerrit Sütthoff, Niklas Bruns, Jannis Schulz und Tobias Auclair neu in die Feuerwehr aufnehmen durfte. Befördert wurden zum Feuerwehrmann Jonas Bökers, Jannis Gravelmann, Hannes Bramkamp, Jos Gravelmann, Leon Osterkamp und Marcus Schomakers, zum Oberfeuerwehrmann Julian Möller und zum Hauptfeuerwehrmann Markus Gravelmann und Jens Nüsse, sowie zum ersten Hauptfeuerwehrmann Klaus Lütkes. Im Anschluss überreichte der Ortsbrandmeister dem Kameraden Josef Bruns ein Präsent für die häufigste Dienstbeteiligung im Jahr 2019. Bei den anschließenden Wahlen trat Matthias Krämer zur Wiederwahl als Gerätewart an und wurde einstimmig gewählt. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Johannes Grüppen wurde Holger Lühn gewählt.

In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Manfred Wellen für die geleistete Arbeit und lobte den guten Ausbildungsstand. Auch er sprach den Bearbeitungsstand des Brandschutzbedarfsplans an und wies darauf hin, dass hinter dem Feuerwehrhaus bereits Fläche gekauft wurde, die jetzt bei der Planung zur Verfügung steht. Zum Schluss seiner Grußworte wünschte er den Kammeraden ein ruhiges Einsatzjahr 2020 und wies nochmals auf die Notwendigkeiten des Umbaus des Feuerwehrhauses in Wietmarschen hin.

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