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26.06.2018, 17:56 Uhr

Café und Grill-Imbiss am Wietmarscher Markt

Die lang ersehnte Gastronomielösung am Markt in Wietmarschen kommt. Die Firma W. Krämer plant dort den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses. Im Erdgeschoss wird die Bäckerei Wintering ein Café einrichten, nebenan zieht der „Raiffeisen-Grill“ ein.

Café und Grill-Imbiss am Wietmarscher Markt

Das neue Gebäude soll sich optisch in die Bebauung am Marktplatz einfügen. Platz wird sein für acht Wohnungen, außerdem wird im Erdgeschoss die Bäckerei Wintering auf 220 Quadratmetern ein Café einrichten, der „Raiffeisen-Grill“ lädt nebenan zu einem Imbiss ein. Grafik: Heilemann

Von Andre Berends

Wietmarschen Vier Jahre ist es her, da rückte der Abrissbagger an und machte die frühere Rathaus-Nebenstelle am Marktplatz in Wietmarschen dem Erdboden gleich. Der Gemeinde war es nicht gelungen, einen Interessenten für den in die Jahre gekommenen Zweckbau zu finden, der dort einen oft geäußerten Wunsch erfüllen sollte: die Einrichtung einer Gastronomie.

„Wir sind hier an zentraler Stelle im Ort, nicht weit weg von der Wallfahrtskirche. Deshalb gab es auch vonseiten der Politik das Interesse, hier ein Café oder etwas ähnliches einzurichten“, erklärte Wietmarschens Bürgermeister Manfred Wellen. Besucher und Einwohner des Ortes sollten die Möglichkeit erhalten, an dieser Stelle gemütlich einzukehren.

Bäckerei und Grill-Imbiss

Vier Jahre tat sich nichts. Das „Filetstück“ im mit großem Aufwand neu gestalteten Ortskern und vielen Parkmöglichkeiten direkt vor der Tür blieb als grüne Wiese unberührt – bis nun das Wietmarscher Bauunternehmen W. Krämer eine Idee entwickelte. Der Familienbetrieb plant auf dem Grundstück den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses mit 1000 Quadratmeter Nutzfläche. Am Montag stellte Jens Krämer das Projekt mit Manfred Wellen und dem ersten stellvertretenden Bürgermeister Johannes Osseforth vor.

Im Erdgeschoss wird die Bäckerei Wintering auf 220 Quadratmeter Fläche einen Verkaufsraum mit Café betreiben. Allein für die Einrichtung nehme das Unternehmen rund 300.000 Euro in die Hand, berichtete Manfred Wellen. Die Gäste sollen auch die Möglichkeit haben, bei schönem Wetter draußen zu sitzen. Nebenan zieht auf 110 Quadratmeter Fläche eine Zweigstelle des „Raiffeisen-Grills“ ein, der seit einigen Jahren bereits an der Autobahnauffahrt in Lohne ansässig ist und sich dort etabliert hat.

Platz für acht Wohnungen

„Mit unserer Geduld und Beharrlichkeit haben wir den richtigen Weg beschritten, um den Ortskern zu beleben“, meinte Manfred Wellen und Johannes Osseforth fügte hinzu: „Es ist richtig, die beiden Betriebe hier anzusiedeln, denn so entsteht eine neue, nachhaltige Gastronomie.“ Für viele Bürger des Ortes gehe mit dem Neubau auf dem früheren Rathausgrundstück, konzipiert vom Wietmarscher Ingenieur-Büro Theo Heilmann, ein Wunsch in Erfüllung.

In dem mehrteiligen Gebäude mit mehreren Giebeldächern wird auf zwei weiteren Etagen außerdem Platz für acht Wohnungen sein. Ob diese zu kaufen oder zu mieten sind, ist bislang noch nicht entschieden worden. „Hier werden auch Alleinstehende eine passende, nicht allzu große Wohnung finden können. In diesem Segment haben wir als Gemeinde noch Nachholbedarf, das hat uns im vergangenen Jahr auch das Wohnraumversorgungskonzept gezeigt“, erläuterte Manfred Wellen.

Ein Jahr Bauzeit geplant

Jens Krämer hofft darauf, im Herbst mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Er rechnet mit einer Bauzeit von etwa einem Jahr, sodass das gastronomische Angebot im Herbst kommenden Jahres eröffnen kann. Das Investitionsvolumen beziffert er auf knapp zwei Millionen Euro. Der Wietmarscher verbindet mit dem Projekt auch einen ganz persönlichen Wunsch: „Ich freue mich, endlich nicht mehr Pommes aus Lohne holen zu müssen.“

Café und Grill-Imbiss am Wietmarscher Markt

Die Pläne stellten am Montag vor (von links) Bürgermeister Manfred Wellen, Investor Jens Krämer und der stellvertretende Bürgermeister Johannes Osseforth. Foto: Franke

Café und Grill-Imbiss am Wietmarscher Markt

Der Abriss der alten Rathaus-Nebenstelle an selber Stelle erfolgte vor vier Jahren. Foto: Konjer

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