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29.11.2019, 12:06 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Zollfahnder finden 100 Kilogramm Kokain in Bananenkisten

Insgesamt 100 Kilogramm Kokain haben Zollfahnder in Bananenkisten gefunden. Ausgeliefert worden waren diese Kisten in Supermärkte in Westfalen und im Emsland. Unter anderem wurden die Fahnder in einem Gronauer Supermarkt fündig.

Zwischen Bananen versteckt, haben Zollfahnder 100 Päckchen mit Kokain gefunden. Ausgeliefert wurden die Bananen in Supermärkte in Nordrhein-Westfalen und im Emsland. Foto: Zoll

Zwischen Bananen versteckt, haben Zollfahnder 100 Päckchen mit Kokain gefunden. Ausgeliefert wurden die Bananen in Supermärkte in Nordrhein-Westfalen und im Emsland. Foto: Zoll

Gronau/Essen Wie die Ermittler des Zollfahndungsamtes Essen am Freitag mitteilten, waren die Bananen Teil einer Containerlieferung Bananen aus Kolumbien, die aus Südamerika mit per Kühlschiff nach Antwerpen und anschließend an einen Obstimporteur in das Ruhrgebiet geliefert wurden. Ein Teil der Bananenlieferung war bereits am Mittwoch an eine Supermarktkette in Gronau ausgeliefert worden.

Bemerkt worden war die Kokainfracht in den Bananenkisten durch die Gronauer Supermarktmitarbeiter beim Entladen der Kisten. Nach Information des Zolls seien ihnen verdächtige Pakete in den Kartons aufgefallen und diesen Fund sogleich der Polizei und dem Importeur gemeldet, der wiederum das zuständige Zollfahndungsamt Essen einschaltet hatte.

In Folge des Fundes seien alle ausgelieferten Bananenkisten durchsucht worden, so der Zoll Essen. Unterstützt wurden die Zollfahnder durch die Landespolizei und die Hauptzollämter Bielefeld und Duisburg.

Insgesamt wurden 100 Pakete mit je einem Kilogramm Kokain sichergestellt. Der Straßenverkaufspreis des Kokains liegt bei etwa sieben Millionen Euro.

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