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20.02.2018, 18:32 Uhr

Tödlicher Unfall: 28-Jähriger in Haft

Betrunken und viel zu schnell unterwegs: Weil er eine 31-Jährige bei einem Unfall in Münster getötet hat, muss ein 28-Jähriger nun in Haft.

Tödlicher Unfall: 28-Jähriger in Haft

Die Polizei hat einen Mann in Münster festgenommen, der eine Frau bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt hat. Symbolfoto: Bundespolizei

gn Münster. Vor drei Wochen starb eine 31-jährige Frau bei einem Unfall auf der Warendorfer Straße in Münster. Jetzt wurde der Unfallverursacher verhaftet. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Der 28-Jährige war betrunken und mit 110 Stundenkilometer viel zu schnell unterwegs.

„Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, sein Fahrzeug auf einer innerstädtischen Straße derart beschleunigt zu haben, dass er mit mehr als 110 Stundenkilometer gegen das Fahrzeug der getöteten Frau prallte“, sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt gestern in Münster. „Außerdem hätte er die Fahrt aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung erst gar nicht antreten dürfen.“ Das Institut für Rechtsmedizin in Münster hatte die unmittelbar nach dem Unfall entnommene Blutprobe des 28-Jährigen ausgewertet und dabei einen Blutalkoholgehalt von 1,36 Promille festgestellt.

Die Münsteraner Staatsanwaltschaft ordnet die Tat als Körperverletzung mit Todesfolge und als vorsätzliche Straßenverkehrsgefährdung ein, da der Beschuldigte durch seine Fahrweise grob verkehrswidrig und rücksichtlos gehandelt haben soll.

„Aufgrund der zu erwartenden hohen Freiheitsstrafe und unzureichenden sozialen Bindungen besteht nach Auffassung der Staatsanwaltschaft die konkrete Gefahr, dass sich der Beschuldigte dem Strafverfahren durch Flucht entzieht“, erklärte der Oberstaatsanwalt weiter. „Die Staatsanwaltschaft Münster hat daher beim Amtsgericht einen Haftbefehl beantragt.“

Polizeibeamte nahmen den 28-jährigen Münsteraner am Montag in seiner Wohnung fest. Eine Haftrichterin des Amtsgerichts Münster folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und ordnete die Untersuchungshaft an.

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