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21.07.2019, 11:25 Uhr

Tierisches Wiedersehen: Tiger im Naturzoo Rheine vereint

Eine ganz besondere Familienzusammenführung fand jüngst im Naturzoo Rheine statt: Nach der Geburt der Tigerdrillinge „Tipah“, „Zuma“ und „Leopold“, die am 8. Januar zur Welt kamen, ist die Raubkatzenfamilie nun zum ersten Mal wieder zusammengekommen.

Tierisches Wiedersehen: Tiger im Naturzoo Rheine vereint

Neugierig beschnuppern die Drillinge Tigervater „Kabus“. Dieser nimmt die Begrüßung ganz gelassen. Foto: Naturzoo Rheine

Rheine Seit ihrer Geburt waren die Drillinge samt Muttertier „Naga“ vom Vater „Kabus“ getrennt worden. Allerdings bestand nach Angaben des Zoos während der gesamten Zeit Kontakt zwischen allen Tigern durch Trenngitter hinweg, und alle Tiere „kannten“ sich und verfolgten stets interessiert und freundlich das „Geschehen auf der anderen Seite“.

Bei ihrem ersten richtigen Kennenlernen, zeigten sich die drei Jungtiere jedoch ganz furchtlos. Neugierig gingen sie auf ihren Vater zu, begrüßten ihn und forderten ihn sofort zum Spielen auf. Bis zu einem gewissen Maß war er da auch tolerant, aber als die beiden Töchter und der Sohn zu aufdringlich wurden, bedurfte es doch einmal einer Maßregelung, die die Halbstarken auch verstanden – aber nur kurz akzeptierten, bevor sie zu weiteren spielerischen Attacken ansetzten, heißt es im Bericht des Zoos. Nach etwa einer Stunde konnten sich die Tierpfleger etwas beruhigter zu ihrer Routinearbeit des Tages begeben, denn auch die Tiger-Familie zeigte sich nun etwas entspannter.

Jungenaufzucht ist bei Tigern Muttersache – im Freiland und im Zoo. Tiger gelten als Einzelgänger, und die Väter spielen bei der Betreuung der Jungen keine aktive Rolle. In Zoos erweisen sich die Kater, wie eben in Rheine, allerdings häufig als sozialer und tolerant zu ihrem Nachwuchs.

Das Verhalten der jungen Familie werden die Tierpfleger kontinuierlich weiter beobachten, um zu entscheiden, ob Tigervater „Kabus“ für die Jungtiere eine Gefahr darstellt, oder nicht.

Insgesamt dürfte das Zusammensein mit der ganzen Tigerfamilie den Jungen nach Einschätzung der Rheiner Tierpfleger weitere positive Entwicklungsimpulse geben.

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