Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
11.12.2019, 19:36 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Studie soll Zugverbindung zwischen Münster und Zwolle prüfen

Eine Studie soll über die Chancen einer direkten Zugverbindung zwischen Zwolle und Münster ab 2027 aufklären. Es soll geklärt werden, wie die Zugverbindung nachhaltiger, schneller und komfortabler gestaltet werden kann.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Grenzüberquerungen von Fahrgästen auf der Strecke Münster–Enschede von 4000 auf 10.000 pro Tag gestiegen. Foto: privat

In den letzten Jahren ist die Zahl der Grenzüberquerungen von Fahrgästen auf der Strecke Münster–Enschede von 4000 auf 10.000 pro Tag gestiegen. Foto: privat

Gronau Gemeinsam mit der Provinz Overijssel, dem Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) und dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) beginnt der grenzüberschreitende Euregio-Kommunalverband mit einer Studie über die Chancen einer direkten Zugverbindung zwischen Zwolle und Münster ab 2027. Für die Fahrt von Münster nach Zwolle muss man zurzeit noch in Enschede umsteigen. Im Kern geht es um die Frage, wie die Zugverbindung nachhaltiger, schneller und komfortabler gestaltet werden kann. Die ersten Ergebnisse werden Ende 2020 vorliegen.

Die verbesserten Verbindungen zwischen Zwolle und Münster sowie Dortmund und Enschede sollen die Kapazität erhöhen, die Reisezeiten verkürzen, die Verbindungen optimieren und die Luftqualität verbessern, weil Dieselzüge durch elektrische Züge ersetzt werden.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Grenzüberquerungen von Fahrgästen auf der Strecke Münster–Enschede von 4000 auf 10.000 pro Tag gestiegen. Der derzeitige Verkehrsvertrag für diese Strecke läuft 2026 aus. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass es möglich ist, Direktzüge zwischen Zwolle und Münster fahren zu lassen, wenn die Strecke Münster–Enschede elektrifiziert und der Bahnhof Enschede ausgebaut wird.

Damit würde man rund 75.000 zusätzliche Bahnreisende pro Jahr gewinnen, eine Zahl, die in den kommenden Jahren auf 310.000 Passagiere pro Jahr anwachsen würde. Dabei wurden lediglich die Auswirkungen einer direkten Zugverbindung berücksichtigt.

Jetzt wird auch untersucht, was eine schnellere und häufigere Verbindung für die Regionen Münsterland, Twente und Zwolle bedeuten würde und welche Infrastruktur dafür benötigt wird. Die Europäische Union unterstützt die Studie mit Interreg-Mitteln.

  • Drucken
  • Kommentare 0
  • rating rating rating rating rating