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08.08.2018, 11:19 Uhr

Seite aus Reisepass gerissen: Münsteraner in Haft

Ein 25-jähriger Münsteraner musste im Kosovo eine Nacht im Gefängnis verbringen, weil er am Flughafen Pristina einen Reisepass vorlegen wollte, aus dem er zuvor einige Seiten herausgerissen hatte. Das gilt als Urkundenfälschung.

Seite aus Reisepass gerissen: Münsteraner in Haft

Ein 25-Jähriger aus Münster wollte eine Reise nach Peru verheimlichen. Symbolfoto: Christin Klose/dpa-mag

Münster Der 25-Jährige wollte eine Reise nach Peru verheimlichen und somit Stress mit seiner Freundin und seinen Eltern vermeiden. Kurzerhand riss er die verräterische Seite aus seinem Reisepass heraus. „Der Mann war am Freitag auf dem Flughafen von Pristina gelandet, dort war der kosovarischen Grenzpolizei der fehlerhafte Pass aufgefallen“, berichtet die Süddeutsche Zeitung (SZ). Der Münsteraner musste für einen Tag in ein kosovarisches Gefängnis, ehe er zurück nach Deutschland geschickt wurde. Die SZ griff den Fall auf, nachdem der Münsteraner am Flughafen München von der Bundespolizei in Empfang genommen worden war. Dass er sich wegen der herausgerissenen Seite wegen Urkundenfälschung strafbar machen könne, sei ihm nicht bewusst gewesen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Jetzt droht dem Münsteraner eine Anzeige.

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