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02.01.2019, 15:11 Uhr

Rettungshubschrauber fliegt 1226 Einsätze in 2018

Der in Rheine stationierte ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph Europa 2“ war im Jahr 2018 insgesamt 1226 Mal im Einsatz. Der „Gelbe Engel“ fliegt für die Notfallrettung in einem Radius von etwa 70 Kilometern.

Rettungshubschrauber fliegt 1226 Einsätze in 2018

Rettungshubschrauber Christoph Europa steigt auf. Foto: Lindwehr

Von Hermann Lindwehr

Rheine Das Aufsteigen und die Landungen des ADAC-Rettungshubschraubers (RTH) „Christoph Europa 2“ gehören in Rheine schon zur Normalität. Die Maschine vom Typ „Eurocopter EC 135“ ist im vergangenen Jahr 1226 im Einsatz gewesen.

Der Hubschrauber wird von Piloten im Wechseldienst geflogen und wird in der Luftrettung mit Notarzt und Rettungsassistent eingesetzt. Dabei ist die Maschine mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine Patientenbetreuung notwendig sind. Wenn sich ein Verkehrsunfall ereignet hat, oder ein Herzinfarkt, Schlaganfall und sonstige lebensbedrohliche Situationen eingetreten sind, geht „Christoph Europa 2“ in die Luft.

Schnelle Hilfe

Bei den Einsätzen zeichne sich immer wieder die gute Zusammenarbeit mit den bodengebundenen Rettungskräften aus, heißt es in einem Jahresbericht des Rettungshubschraubers. Wenn die Alarmierung für „Christoph Europa 2“ über die Leitstelle Steinfurt erfolgt ist, nimmt die Maschine einen Luftrettungsassistenten der Rheiner Feuerwehr und einen Notarzt vom Mathias-Spital an Bord. Der RTH „Christoph Europa 2“ übernimmt ebenfalls den schnellen Transport mit höchstmöglicher Versorgung in Spezialkliniken. Bei längeren Anfahrtswegen in ländlichen Regionen für den Rettungsdienst kommt die schnellste Hilfe dann aus der Luft. Der RTH erreicht zum Beispiel Nordhorn oder Lingen in nur fünf Minuten.

Problem mit Schaulustigen

Die Einsatzkräfte, die im vergangenen Jahr häufiger als in den Vorjahren bei der Wasserrettung eingebunden waren, beklagen sich über die „Gaffer“ an den Einsatzstellen. Außerdem seien besonders Autofahrer, die im letzten Moment unter dem Helikopter herfahren, ein großes Risiko und verzögerten den Einsatz, bemängeln die Piloten. Sie wünschen sich, dass bei Unfällen oder Notfällen, wenn Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr noch nicht vor Ort sind, Warnblinkanlagen oder Blinkleuchten eingeschaltet werden. Dabei dürfe aber nicht in Richtung des anfliegenden Helikopters geleuchtet werden.

Sie weisen zusätzlich daraufhin, dass die drei Tonnen schwere Maschine beim Anflug der Einsatzstelle schon mal Gegenstände aufwirbelt oder umweht. Wenn „Christoph Europa 2“ Häuserzeilen oder einzelne Wohnhäuser anfliegt, sollen sich Personen durch Winken bemerkbar machen, rät das Rettungsteam. Es können auch weiße oder grellfarbene Tücher geschwenkt werden, die aber sicher gehalten werden müssen. Die gilt ebenso für das sogenannte Flatterband, das an Einsatzstellen sicher befestigt werden muss.

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