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09.01.2019, 14:47 Uhr

Einbrecher stürzt in Borken durch Decke

Endstation Krankenhaus hieß es am Dienstagabend in Borken für einen 41 Jahre alten Täter, der durch Zeugen bei seinem Einbruch in ein Schmuckgeschäft beobachtet worden war. Er stellte sich bei seiner Flucht ungeschickt an.

Einbrecher stürzt in Borken durch Decke

Symbolfoto: Andreas Gebert dpa

Borken Am Dienstagabend hat gegen 21.15 Uhr ein 41-jähriger Mann versucht, in ein Schmuckgeschäft in der Ladenpassage des Kuhm-Centers in Borken einzubrechen. Das Center auf der Heidener Straße hatte zu dieser Zeit noch geöffnet, weil sich neben dem Juweliergeschäft unter anderem auch ein Supermarkt in der Einkaufspassage befindet, der zwei Stunden später als die übrigen Ladenlokale schließt, teilen die Westfälischen Nachrichten mit.

Wie der 41-Jährige, der keinen Wohnsitz in Deutschland hat, in den Schmuckladen gelangte, ist laut Angaben der Polizei noch nicht bekannt. Eine Zeugin beobachtete ihn gegen 21.15 Uhr. Der Täter versuchte daraufhin, über die Zwischendecke zu fliehen. Weit kam er jedoch nicht. Im unmittelbar an das Schmuckgeschäft angrenzende Reisebüro gaben die Styroporplatten nach, der Täter stürzte durch die Decke und verletzte sich dabei so stark, dass er seine Flucht nicht weiter fortsetzen konnte.

Die Polizei nahm den 41-Jährigen vorläufig fest. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Zum Zeitpunkt seiner Flucht hatte er bereits zahlreiche Schmuckgegenstände, unter anderem mehrere hundert Ringe, an sich genommen. Hierzu hatte er diverse Glasvitrinen aufgehebelt. Bereits am 12. Dezember 2018 war es im gleichen Geschäft zu einem Einbruch gekommen, bei dem der zu diesem Zeitpunkt unbekannte Täter ähnlich vorgegangen war, heißt es in der Mitteilung der Polizei weiter. Ob die Taten durch denselben Täter verübt wurden, steht derzeit noch nicht fest. Die Ermittlungen dauern an.

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