Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
18.08.2017, 16:10 Uhr

Ära der Militärluftfahrt in Rheine ist zu Ende

Zum letzten Mal ist vor Kurzem ein Militärhubschrauber der ehemaligen Heeresflieger in Rheine-Bentlage gestartet. Ein Flug ohne Wiederkehr.

Ära der Militärluftfahrt in Rheine ist zu Ende

Zum letzten Mal hob ein Transporthubschrauber in Rheine-Bentlage ab. Foto: Sven Rapreger

Rheine. Die Turbinengeräusche der Bentlager Hubschrauber sind für immer verstummt. Das war das Ende der Militärluftfahrt in Rheine.

Um 8.24 Uhr hob der mittlere Transporthubschrauber vom Typ CH-53 GA ab. Über 40 Jahre gehörte das „fliegende Arbeitspferd“ der Bundeswehr zum gewohnten Bild am Himmel über Rheine. Den letzten Abschied begleiteten einige Soldaten und Zivilbedienstete.

Die Theodor-Blank-Kaserne in Bentlage, wo früher zeitweise um die 2000 Soldaten eingesetzt waren, ist in weiten Teilen bereits leergezogen. Die Piloten Hauptmann Jörn Neumeyer und Kommandant Hauptmann Michael Kell, Kommandant sowie Bordtechnik-Feldwebel Gerold Höptner überführen die CH-53 zum Hubschraubergeschwader 64 (HSG 64), in Laupheim, südlich von Ulm, beheimatet und zugleich das einzige Hubschraubergeschwader der Luftwaffe.

Ihre Maschine mit der Kennung „84+65“ ist eine der modernsten in der CH-53-Flotte, die jetzt zur Luftwaffe gehört. Die GA-Version, die nach Laupheim überführt wurde, war schon 6178 Stunden im Einsatz.

Die Geschichte der Rheiner Heeresflieger kennt viele Kapitel: Neben Beteiligungen an Auslandseinsätzen (IFOR, SFOR, KFOR und ISAF) sowie dem UN-Einsatz in Bagdad (Irak) waren die Heeresflieger bei diversen Katastrophen und Waldbränden mit ihren CH-53 im Einsatz.

Lesermeinung
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare lesen und schreiben zu können.
Nichts verpassen!

Meine GN: Persönliche Homepage

Regelmäßig informiert: Newsletter abonnieren