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11.08.2020, 16:20 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Ziegelei Deppe erhält für Klinker Designpreis

Der „Dovetail“ wird mit einem Preis gekrönt. Foto: Deppe

Der „Dovetail“ wird mit einem Preis gekrönt. Foto: Deppe

Lemke Der Klinkerhersteller Deppe Backstein aus Uelsen-Lemke wird mit einem internationalen Designpreis ausgezeichnet. Die Stiftung „Rat für Formgebung“ aus Frankfurt hat das Unternehmen im Rahmen des Wettbewerbs „Iconic Awards 2020“ mit zwei Auszeichnungen bedacht. „Den internationalen Architektur- und Designpreis gab es für einen durch Deppe entwickelten Formstein in der Kategorie Product sowie in der Kategorie Innovative Material“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die „Iconic Awards 2020“ werden vom „Rat für Formgebung“ initiiert und ausgerichtet. Sie gelten als der erste internationale Architektur- und Designpreis, der beide Disziplinen in ihrem Zusammenspiel berücksichtigt. Die Preisverleihung findet am 5. Oktober in der Pinakothek in München statt.

Freude bei Deppe

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnungen, die bestätigen, dass der Baustoff Backstein ein innovatives Material ist, mit dem sich individuelle, ästhetische und wirtschaftliche Lösungen entwickeln lassen“, sagt Geschäftsführer Dr. Dirk Deppe. „Fertigteilfassaden aus Klinker gibt es seit vielen Jahren. Allerdings war die Verwendung von Klinkern in derartigen Konstruktionen bisher nur mit großem Aufwand umsetzbar. Mit dem Stein, den wir für den Einsatz in Fertigteilelementen entwickelt haben, wollten wir das ändern“, fügt Bernd Deppe hinzu.

Der „Dovetail“, wie er bei Deppe genannt wird, besitzt zwei in der Mitte liegende sternförmige Mulden. Diese dienen dazu, den flüssigen Beton innerhalb der Fertigteilkonstruktion aufzunehmen. Auf diese Weise soll eine bestmögliche Verzahnung von Konstruktion und Stein gewährleistet werden.

Vorteile auf dem Bau

„Eine Verzahnung der bisher eingesetzten Steine mit dem flüssigen Beton war ausschließlich unter zusätzlicher händischer Bearbeitung der Steine auf der Baustelle möglich“, ergänzt Bernd Deppe. Die Steine wurden geschnitten, sodass ein Teil des Klinkers nicht mehr verwendet werden konnte. Längs geschnitten stellt der „Dovetail“ zwei nutzbare Sichtseiten zur Verfügung, sodass der gesamte Stein in der Konstruktion verbaut werden kann und ein ressourcenschonender Einsatz gewährleistet ist. „Zusätzliche Schneidarbeiten sind nicht notwendig und Anpassung zur Verzahnung entfallen vollständig“, erklärt Bernd Deppe.

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