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13.06.2018, 16:39 Uhr

Ministerium reagiert nicht: Kein Schutz für Radfahrer mehr?

Obwohl die Unfallstatistik für die rote Fahrbahnmarkierung auf der Kreisstraße 40 spricht, droht nun eine Entfernung der Streifen – und damit wieder mehr Unfallgefahr. Ab 2019 fehlt dem Landkreis die Genehmigung dafür.

Ministerium reagiert nicht: Kein Schutz für Radfahrer mehr?

Halles Bürgermeister Geert Beckhuis (links) und Ratsmitglied Albert Niehoff kämpfen für den Erhalt des Radweges auf der K 40. Foto: Hille

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Lesermeinung
Pro Radweg AN der K40 13.06.201817:41 Uhr

Klare Sache: Streifen müssen weg, dann kommt halt der Radweg NEBEN die K40 wie seit Jahren geplant und gefordert. Wo ist das Problem? Es gibt keine gesetzliche Handhabung für die Schutzstreifen, also müssen die Streifen weg und laut Prioliste 2010/2014 ist dann der Radweg an der K40 dran. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Ok, es passt Politik und Verwaltung nicht, weil es angeblich (Bericht liegt nicht vor ...) so sicher ist wie das Amen in der Kirche. Anwohner sehen es anders, aber die werden/wurden nicht gefragt. Nun ist die Sicherheit ab 2019 nicht mehr gewährleistet und daher muss schnellstmöglich die Alternative "abgetrennter Radweg" her. Schon zu lange hat man gewartet und daher nichts getan und andere Radwege vorgezogen. Handelt also endlich! Radweg AUF der K40 jetzt und nicht erst, wenn Unfälle passieren!

Pro-Radweg AN der K40 antwortete am 13.06.201819:58 Uhr

Korrektur: Muss heißen: Radweg AN der K40 jetzt

Seh ich auch so ... 13.06.201821:34 Uhr

... wenn die sogenannten Schutzstreifen weg kommen, dann muss schnellstmöglich ein seperater Radweg gebaut werden. Das haben ja auch mehrere Kreistagsmitglieder vor ein paar Jahren zugesagt! Man will ja auch Fahrradfreundlichster Landkreis bleiben ... oder etwa nicht?

Seh ich auch so ... 13.06.201821:34 Uhr

... wenn die sogenannten Schutzstreifen weg kommen, dann muss schnellstmöglich ein seperater Radweg gebaut werden. Das haben ja auch mehrere Kreistagsmitglieder vor ein paar Jahren zugesagt! Man will ja auch Fahrradfreundlichster Landkreis bleiben ... oder etwa nicht?

Beobachtender Skeptiker 14.06.201808:17 Uhr

Ein neuer Radweg kostet vielen Bäumen das Leben und einige Millionen Euro Steuergelder. Die roten Streifen zu belassen kostet einfach nur etwas zivilen Ungehorsam. Darauf sollte man es ankommen lassen. Wenn die Regierung die Anschreiben der Kommunalverwaltung nicht beantwortet, wird auch keiner von denen eine Ortsbesichtigung in der Niedergrafschaft machen, um sich von der Entfernung der Radfahrstreifen zu überzeugen.

Pro-Radweg AN der K40 antwortete am 14.06.201815:37 Uhr

Und wenn doch eine kontrolliert? Dann hat man neben dem Ärger trotzdem Null Sicherheit. Klar ist: Ende 2018 sind die Streifen weg. Das dies so kommen konnte war doch sicherlich den Entscheidungspolitikern und der Verwaltung bekannt, nun auf überrascht zu machen und nichts (!) als Plan B zu präsentieren ist grob fahrlässig. Es gibt kein Gesetz, welches die Schutzstreifen rechtens macht. Also muss der Radweg kommen. Einfach mal handeln statt zu diskutieren. Und Bäume müssen nicht gefällt werden, wenn man wie der Radweg zwischen Niederlande und Lage zeigt hinter den Bäumen langfährt.

Hotrod 14.06.201810:19 Uhr

Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Schutzstreifen seinen Zweck erfüllt. Wozu einen teuren Radweg bauen, der nach einigen Jahren durch Wurzelaufbrüche doch nicht mehr zu befahren ist? Es wird sehr viel Geld gespart und die Umwelt geschont. Radwege werden auf Kreis-, Land- und Bundesstraßen so gut wie nicht gepflegt. Wenn Bäume neben den Radwegen stehen, ist es nur eine Frage der Zeit bis Wurzelaufbrüche die Wege unbefahrbar machen. Mich ko.. es an, dass die Ignoranz in Berlin vermutlich dazu führt, dass Leben von Radfahrern gefährdet werden. Viele andere Länder sind in der Lage, den Zeitgeist zu erfassen und schaffen endlich mehr Platz für Radfahrer auf den Straßen oder bauen Radwege, die ihren Namen auch verdienen. Nur in Berlin wird geschlafen und auf den Straßen gestorben.

Ähnlich, aber nicht gleich antwortete am 14.06.201819:15 Uhr

Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Schutzstreifen seinen Zweck nur leidlich erfüllt. Daher einmalig einen Radweg bauen, der heutzutage durch Wurzelaufbrüche nicht mehr gefährdet ist, weil die heutige Technik dies verhindern kann! Es wird sehr viel Geld für Nacharbeiten auf den Schutzstreifen gespart, während der Radweg einmal gebaut wird. Die Radwege werden auf Kreisstraßen immer gepflegt. Wenn Bäume neben den Straßen stehen, ist es nur eine Frage der Zeit bis diese wegen Unfallgefahr weggeschnitten werden. Mich ko.. es auch an, dass die Ignoranz in Berlin und die nicht erfolgte Planung in der Kreisverwaltung vermutlich dazu führt, dass Leben von Radfahrern ab 2019 wieder mehr gefährdet werden. Viele andere Länder sind in der Lage, den Zeitgeist zu erfassen und schaffen endlich mehr Platz für Radfahrer auf den zu schmalen Straßen oder bauen Radwege, die ihren Namen auch verdienen. Nur in Berlin und Nordhorn wird geschlafen und auf den Straßen die Radfahrer ihrem Schicksal überlassen.

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