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08.05.2019, 22:15 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Klokkers oder Bosch? Kandidaten diskutieren kontrovers

Volles „Glashaus“ am Mittwochabend in Uelsen: Die beiden Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 26. Mai, Andrea Klokkers und Hajo Bosch, stellten sich Fragen auf dem GN-Podium – und präsentierten sich durchaus angriffslustig.

Diskussion in der Disko: Die beiden Kandidaten Hajo Bosch und Andrea Klokkers stellten sich am Mittwochabend im „Zak“ den Fragen der GN-Redakteure Andre Berends (links) und Rolf Masselink (rechts). Foto: Münchow

Diskussion in der Disko: Die beiden Kandidaten Hajo Bosch und Andrea Klokkers stellten sich am Mittwochabend im „Zak“ den Fragen der GN-Redakteure Andre Berends (links) und Rolf Masselink (rechts). Foto: Münchow

Von Steffen Burkert

Uelsen Andrea Klokkers von der SPD oder Hajo Bosch von der CDU: Wer wird Nachfolger von Herbert Koers als hauptamtlicher Bürgermeister der Samtgemeinde Uelsen? Über diese Frage entscheiden die Wähler am 26. Mai. Am Mittwochabend trafen die beiden Bewerber bei der GN-Podiumsdiskussion zum ersten und wohl einzigen Mal in diesem Wahlkampf direkt aufeinander. Die 200 Sitzplätze im „Glashaus“ der Diskothek „Zak“ reichten bei Weitem nicht aus, deutlich mehr Bürger wollten sich persönlich ein Bild von den Kandidaten machen, die sich den Fragen der GN-Redakteure Andre Berends und Rolf Masselink stellten.

Volles „Glashaus“ am Mittwochabend in Uelsen: Die beiden Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 26. Mai, Andrea Klokkers und Hajo Bosch, stellten sich Fragen auf dem GN-Podium – und präsentierten sich durchaus angriffslustig.

„Es ist viel liegen geblieben – da hätte auch ein ehrenamtlicher Bürgermeister mehr tun können“, sagte Andrea Klokkers gleich zum Auftakt an die Adresse ihres Konkurrenten Hajo Bosch, der vom ehrenamtlichen zum hauptamtlichen Bürgermeister aufsteigen will. Dieser hingegen verwies darauf, dass nur der Verwaltungschef selbst Maßnahmen innerhalb des Rathauses durchsetzen könne. Das werde er tun, sofern sich herausstelle, dass es irgendwo „hakt“ – wofür er bislang keine Anzeichen sehe.

Ähnlich kontrovers ging es weiter bei Themen wie Ortskernentwicklung, Tourismus, Gewerbeansiedlungen oder Kindertagesstätten: Beide bemühten sich darum, Profil zu zeigen und Unterschiede zum Mitbewerber deutlich zu machen. (Ein weiterer ausführlicher Bericht folgt am Donnerstag.)

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