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02.04.2019, 15:19 Uhr

Jugend musiziert: Höchstpunktzahl für Gesangstrio

Mit mehr als 20.000 Teilnehmern gehört „Jugend musiziert“ zu den renommiertesten Wettbewerben für Nachwuchsmusiker. Ein Gesangstrio der Musikschule Niedergrafschaft hat sich der Herausforderung gestellt.

Jugend musiziert: Höchstpunktzahl für Gesangstrio

Freuen sich über den Erfolg (von links): Pianistin Heike Knief, Amelie Adema, Leonie Aalmink, Maarten Sumbeck und Musikschulleiter Dominik Grimm. Foto: privat

Uelsen/Hannover Mit mehr als 20.000 Teilnehmern gehört „Jugend musiziert“ zu den wichtigsten und renommiertesten Wettbewerben für junge Nachwuchsmusiker in Deutschland. In diesem Jahr hat sich auch ein Gesangstrio der Musikschule Niedergrafschaft der Herausforderung gestellt und sich in der Kategorie „Vokal-Ensemble für drei bis sechs Stimmen“ zum Wettbewerb angemeldet.

Bereits in der ersten Runde, dem Regionalwettbewerb, ersangen sich Amelie Adema, Leonie Aalmink und Maarten Sumbeck mit 23 von 25 möglichen Punkten einen hervorragenden ersten Preis und qualifizierten sich damit für die nächste Runde auf Landesebene. Am vergangenen Donnerstag war es dann so weit. In der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover stellten sich die drei Niedergrafschafter, die für ihren Auftritt extra schulfrei bekommen hatten, dem strengen Urteil einer Fachjury.

In ihrem Wettbewerbsprogramm präsentierten Leonie Aalmink, Amelie Adema und Maarten Sumbeck, begleitet von Pianistin Heike Knief, langsame und schnelle Stücke aus verschiedenen musikalischen Epochen in deutscher und lateinischer Sprache. Das musikalisch und gesangstechnisch anspruchsvolle Programm hatten sie zuvor mehrere Monate lang gemeinsam mit ihrem Gesangslehrer und Musikschulleiter Dominik Grimm einstudiert und perfektioniert. Und obwohl das Trio intensive Probenarbeit gewöhnt ist – alle drei singen auch im deutsch-niederländischen Kinder- und Jugendchor „Voices“ – bedeutete die Vorbereitung zu diesem Wettbewerb neben der Schule eine große Herausforderung.

Umso größer waren dann Freude und Erleichterung, als in Hannover abends die Ergebnisse bekannt gegeben wurden: Die Jury bewertete den Vortrag der drei Niedergrafschafter mit einem tollen ersten Preis und 25 von 25 möglichen Punkten.

Eigentlich hätte dieses Ergebnis die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb bedeutet, doch hier liegt der kleine Wermutstropfen: Die Alterskategorie II, in der die Niedergrafschafter starteten, ist nur bis zur Landesebene zugelassen. Ganz bewusst wollen die Veranstalter die Kinder in diesem Alter noch nicht zu großem Druck aussetzen. Das junge Vokaltrio kann das aber nicht beirren, im Gegenteil: In drei Jahren, wenn die Kategorie „Vokalensemble“ wieder auf dem Wettbewerbsplan steht und sie alt genug sind, dann wollen sie es bis nach Berlin schaffen. Und nach diesem Jahr stehen die Chancen dafür alles andere als schlecht, schreibt die Musikschule.

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