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23.07.2019, 14:55 Uhr

„Schredder-Affäre“ in Österreich weitet sich offenbar aus

dpa Wien Die Vernichtung von Datenträgern aus dem Kanzleramt in Österreich unmittelbar vor dem drohenden Sturz der Regierung ist umfangreicher gewesen als bisher angenommen. Nach Informationen der Magazine „Falter“ und „Spiegel“ hat ein Mitarbeiter des Kanzleramts fünf statt nur eine Festplatte von einer externen Spezialfirma zerstören lassen, und nicht durch Experten des Hauses. Es sei in der 25-jährigen Geschichte des Unternehmens noch nie passiert, dass jemand unter falschem Namen und mit solchem Aufwand Festplatten habe vernichten lassen, wird der Geschäftsführer der Firma zitiert.

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