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22.08.2019, 20:46 Uhr

„Ocean Viking“ schlägt Alarm: Vorräte schrumpfen

dpa Rom Für das Rettungsschiff „Ocean Viking“ und 356 gerettete Migranten ist immer noch kein Hafen in Europa in Sicht. 13 Tage nach der Rettung der ersten Menschen im Mittelmeer vor Libyen schlugen die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée Alarm. „Jeden Tag verschlechtert sich die Situation“, sagte der Arzt an Bord. Die normalen Essensrationen reichten nur noch für fünf Tage. Die „Ocean Viking“ harrt in internationalen Gewässern zwischen Malta und Italien aus. Beide verweigern Rettungsschiffen immer wieder das Anlegen. Italien hatte zuletzt die „Open Arms“ beschlagnahmt.

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