Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Anzeige
09.02.2019, 04:00 Uhr

Zerspanungsmechaniker/in

Schulische Voraussetzungen: Hauptschulabschluss; Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre; Berufsschule/Ort: GBS Nordhorn; wichtige Schulfächer: Mathematik, Physik

Zerspanungsmechaniker/in

Das Werkzeug einer Fräsmaschine wechseln – damit kennt sich Robert Rohozneanu schon gut aus. .

Präzisionsbauteile aus Metall mit CNC-gesteuerten Maschinen fertigen – das ist die Aufgabe eines Zerspanungsmechanikers. Robert Rohozneanu erlernt diesen Beruf seit dem vergangenen August bei der Neuenhauser Maschinenbau GmbH.

Der 25-Jährige Rumäne kam vor drei Jahren nach Deutschland, um sich hier eine neue Existenz aufzubauen. Er entschied, im Bereich der Metallverarbeitung seine Chance zu suchen, weil dort Fachkräfte gesucht werden. Das erfuhr er bei der Agentur für Arbeit in Lingen. Der junge Mann ging zielgerichtet seinen Weg: Nach dem Besuch der einjährigen Berufsfachschule Metalltechnik (Bereich Fertigungstechnik) ging er zur weltweit agierenden Neuenhauser Maschinenbau GmbH. Ein Berufsschullehrer hatte den Betrieb in Neuenhaus empfohlen.

Robert Rohozneanus Erwartungen wurden übertroffen: „Ich bin froh, dass ich hier bin. Die Arbeit ist überhaupt nicht langweilig, wie einige Mitschüler meinten, sondern sehr interessant und abwechslungsreich. Ich mache jeden Tag etwas anderes.“

Der 25-Jährige hat sich in seinem Ausbildungsbetrieb für die Fräserei entschieden, wo Zerspaner dringend gebraucht werden. Zu seinen Aufgaben gehört es, Programme abzurufen, zu modifizieren oder zu schreiben, die CNC-gesteuerten Maschinen einzurichten sprich die Werkzeuge zu montieren, den Metallrohling einzuspannen, den Zerspanungsprozess zu überwachen und anschließend das fertige Werkstück zu überprüfen. Dabei kommt es auf hundertstel Millimeter an.

Ein kurzes Praktikum ist obligatorisch für junge Leute, die bei dem Neuenhauser Unternehmen eine handwerkliche Ausbildung machen wollen. Weil er die Grundlagen der Metallbearbeitung wie Bohren, Senken, Anreißen und Ankörnen schon in der Berufsschule gelernt hatte, durfte der junge Rumäne während seines Praktikums gleich an den Maschinen helfen.

Obligatorisch bei den „Neuenhausern“ ist außerdem zu Ausbildungsbeginn die praktische Schulung in der firmeneigenen Lehrwerkstatt. Fünf Monate hat der 25-Jährige dort gearbeitet, lernte die Maschinen und die Steuerungen kennen und fertigte die ersten Bauteile. Momentan ist er unter anderem damit beschäftigt, Filter für Siebplatten zu fräsen.

Robert Rohozneanu kann seine Lehrzeit wegen des vorherigen Besuchs der BBS Lingen um ein Jahr verkürzen. Er möchte anschließend gerne weiter für seinen Ausbildungsbetrieb arbeiten. Die Chancen stehen sehr gut, denn die Übernahmequote bei den „Neuenhausern“ ist hoch.

Folgende Betriebe bilden aus: Alle Angebote zu diesem Beruf auf gn-jobs.de