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08.08.2017, 09:29 Uhr

Zerspanungsmechaniker/in

Schulische Voraussetzungen: Hauptschule; Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre; Berufsschule/Ort: GBS Nordhorn; wichtige Schulfächer: Fachtheorie, Naturwissenschaften

Zerspanungsmechaniker/in

Jannis Nacken arbeitet an den CNC-Maschinen.

gn Neuenhaus. Die Maschine einrichten, programmieren, durchfahren und das Werkzeug zusammenbauen – Jannis Nacken im dritten Ausbildungsjahr – kennt die Arbeitsgänge eines Zerspanungsmechanikers ganz genau. Vor seiner Ausbildung absolvierte Jannis ein Jahr auf der Berufsfachschule und machte ein Praktikum bei seinem jetzigen Arbeitgeber, der Neuenhauser Maschinenbau GmbH. Ausbildungsleiter Bernd Gosink rät jungen Leuten dazu, möglichst viele Praktika zu absolvieren. Zum einen, um die eigenen Interessen und Fertigkeiten auszuloten, zum anderen um die Betriebe kennenzulernen.

Danach hat Jannis sich entschieden, den Beruf des Zerspanungsmechanikers zu ergreifen. Das Jahr auf der Berufsfachschule wird ihm auf die Ausbildung anerkannt. Schon ab dem zweiten Ausbildungsjahr durchlaufen die Auszubildenden der Neuenhauser Maschinenbau GmbH alle Abteilungen. Doch bevor der Durchlauf startet, lernen die Auszubildenden die Grundlagen in der hauseigenen Lehrwerkstatt. Zu den Grundlagen gehören: Anreißen, Ankörnen, Zentrieren, Bohren und Senken. Auch das Gewindeschneiden gehört dazu. Daraufhin hat Jannis die manuellen Maschinen kennengelernt, bevor er an den computergesteuerten Maschinen arbeiten durfte. Weitere Abteilungen sind die Qualitätssicherung, das Werkzeugmagazin, die Fräserei bis zur Dreherei. Jannis sieht seinen persönlichen Schwerpunkt in der Fräserei.

„Wir haben eine sehr hohe Übernahmequote“, sagt Bernd Gosink. Außerdem ist er stolz darauf, dass der Beruf mittlerweile keine reine Männerdomäne mehr ist. Auch junge Frauen machen bei der Neuenhauser GmbH eine Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin.

Hergestellt wird unter anderem für die Umwelttechnik, den Kompressorenbau und die Textilindustrie. Also viel Abwechslung in der täglichen Produktion. Da selten hohe Stückzahlen produziert werden, müssen die Maschinen dementsprechend häufig neu eingerichtet werden. In den Werkshallen stehen Maschinen der verschiedensten Hersteller, in die Bedienung muss man sich jedes Mal wieder neu „einfuchsen“. Jannis gefällt die Ausbildung als Zerspanungsmechaniker, da der Beruf eine gute Mischung aus Technik und Handwerk mit sich bringt und am Ende der Schicht zu sehen ist, was er produziert hat.

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Folgende Betriebe bilden aus:

http://www.neuenhauser.de/ und

http://startklar.gn-online.de/Suchergebnis.html?jsjn=Zerspanungsmechaniker&jsjnid=&jsjo=&jsjoid=

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