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04.08.2018, 04:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Schulische Voraussetzungen: Hauptschulabschluss; Ausbildungsdauer: 3 Jahre; Berufsschule/Ort: GBS Nordhorn; wichtige Schulfächer: Mathematik, Englisch

Mit den Produktionsverfahren bei der Schüttorfer Firma Georg Utz kennt sich Bernhard Spiegel schon ganz gut aus. Foto: Westdörp

Mit den Produktionsverfahren bei der Schüttorfer Firma Georg Utz kennt sich Bernhard Spiegel schon ganz gut aus. Foto: Westdörp

Den passenden Beruf zu finden, ist für junge Leute eine echte Herausforderung. Nicht allen gelingt das auf Anhieb. Bei Bernhard Spiegel aus Schüttorf war das so. Nach der Schule, die er mit dem Realschulabschluss verließ, besuchte er die zweijährige Berufsfachschule an den KBS in Nordhorn, um Fachinformatiker zu werden. Das Programmieren interessiert ihn nach wie vor, aber der Schüttorfer wollte einen Beruf, in dem er auch handwerklich und körperlich arbeiten kann. Das wurde ihm während seines zweijährigen Dienstes bei der Bundeswehr als Transportsoldat immer deutlicher. Ein einwöchiges Praktikum während dieser Zeit bei der Firma Georg Utz in Schüttorf führte zu der Entscheidung, bei dem Hersteller von Behältern, Paletten und Werkstückträgern aus Kunststoff eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik zu machen.

Der 21-jährige Schüttorfer ist gerade ins zweite Ausbildungsjahr gekommen. Bis Ende dieses Monats wird er alle Produktionsbereiche sowie die Abteilung Konstruktion kennengelernt haben. Bernhard Spiegel hat sich schon eine Menge an grundlegendem Wissen und nötigen Fertigkeiten angeeignet. Die großen Maschinen fürs Spritzgießen, fürs Thermoformen und für die Plattenherstellung (Extrusion) – so nennen sich die drei Produktionsverfahren – bestimmen sozusagen seinen Arbeitsalltag. Zu den wesentlichen Aufgaben der Verfahrensmechaniker gehört es, die Maschinen anzufahren und einzustellen und neues Werkzeug (Form) aufzuspannen. Sie überwachen die Produktion, kontrollieren die Qualität des Fertigprodukts und vieles mehr.

„Das Anfahren und Rüsten der Maschinen gefällt mir besonders“, sagt der junge Obergrafschafter, der auch schon im Werkzeugbau und im Greiferbau tätig war. Man habe immer ein anderes Werkzeug (Form), das in die Maschine eingespannt werden müsse, erklärt er. „Interesse an Chemie, an Technik, an Maschinen und Maschinensteuerung sollten junge Leute mitbringen, die Verfahrensmechaniker werden wollen“, sagt der 21-Jährige. Bei der Firma Georg Utz, die inzwischen mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigt, arbeitet er sehr gern. „Die Kollegen sind stets hilfsbereit und außerdem nett.“

Nach seiner Ausbildung, die er durch gute Noten um ein halbes Jahr auf zweieinhalb Jahre verkürzen möchte, will sich Bernhard Spiegel zum Industriemeister fortbilden. In seinem letzten Ausbildungsjahr wird er im Rahmen des firmeninternen Azubi-Austausches den Stammsitz von Utz in der Schweiz kennenlernen.

Folgende Betriebe bilden aus:

gn-startklar.de

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