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08.08.2017, 10:10 Uhr

Tischler/in

Schulische Voraussetzungen: mindestens Hauptschule; Ausbildungsdauer: 3 Jahre; Berufsschule/Ort: GBS Nordhorn; wchtige Schulfächer: Fachtheorie

Tischler/in

Auszubildender Lucas Piepel sägt die benötigten Bretter zu.

gn Neuenhaus. Für Lucas Piepel stand schon frühzeitig fest, dass er beruflich etwas mit dem Werkstoff Holz machen will. Da er auf dem Land lebt, hat er häufig mit Holz gearbeitet. Nach dem Abitur hat er dann bei der Dinkelholzbetriebe GmbH in Neuenhaus seine Ausbildung begonnen.

„Die Anforderungen sind im Laufe der Ausbildung immer komplexer geworden“, erzählt Lucas. Dass in seinem Ausbildungsbetrieb viele Möbel produziert werden, war für ihn während der schulischen Ausbildung förderlich, weil dies dort verlangt wird und Teil der Gesellenprüfung ist.

Als neuer Auszubildender hat er mit dem Kantenbrechen begonnen. Mittlerweile stellt er selbstständig eigene Möbel her. Nach dem Ende der Ausbildung wird Lucas von der Firma Dinkelholz übernommen. Insgesamt sieht er in der Branche für die Auszubildenden gute Perspektiven.

„Holz ist ein sehr wandelbarer Rohstoff. Man kann daraus quadratische Schränke bauen, es biegen und Theken für Empfangsbereiche bauen“, beschreibt Lucas die Faszination, die für ihn vom Werkstoff Holz ausgeht. Diese Eigenschaften seien bei anderen Materialien nicht gegeben. Holz sei sehr belastbar und optisch anspruchsvoll. Außerdem sei es im Gegensatz zu anderen Werkstoffen wie Stahl warm, wenn man es anfasse.

Die Entwürfe für die Möbel stammen aus dem Konstruktionsbüro und müssen in der Werkstatt umgesetzt werden. Für sein Gesellenstück hat Lucas, der auf das Prüfungsergebnis wartet, die Planung selbst erstellt. Als Geselle mit einigen Jahren Berufserfahrung kann er seinen Meister oder Techniker machen. Auch ein Studium in Holztechnik ist möglich.

Gearbeitet wird bei Dinkelholz aber nicht nur in der Werkstatt. Die Mitarbeiter müssen auch raus und die Möbel direkt beim Kunden einbauen. Da Dinkelholz viel ins Ruhrgebiet, aber auch nach Sylt liefert, sind damit Übernachtungen verbunden. Während der Ausbildung hat Lucas gelernt, wie wichtig die Vorsicht beim Transport ist, damit die lackierten Teile von kleinsten Kratzern verschont bleiben.

Für Lucas ist es immer wieder eine Freude, das fertige Stück an seinem Bestimmungsort zu sehen. „Wenn dann alle zufrieden sind und der Kunde lächelt, ist es gut gelaufen“, berichtet Lucas.

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Folgende Betriebe bilden aus:

http://www.dinkelholz.de/ und

http://startklar.gn-online.de/Suchergebnis.html?jsjn=Tischler&jsjnid=&jsjo=&jsjoid=

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