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04.08.2018, 04:00 Uhr

Technische/r Produktdesigner/in

Schulische Voraussetzungen: Realschulabschluss; Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre; Berufsschule/Ort: BBS Meppen; wichtige Schulfächer: Mathematik, Physik

Technische/r Produktdesigner/in

Einen Bohrturm rüstet Leon Witteveen am PC um. Er mag, dass seine Arbeit bei Bentec kniffelig ist. Foto: Gossweiler

Leon Witteveen rüstet gerade einen Bohrturm für den Export ins Ausland um. Das geschieht zunächst im Büro am Computer und sieht ziemlich theoretisch aus. Ist es aber nicht, denn der junge Mann weiß genau, was er beachten muss. Der 20-Jährige macht eine Ausbildung zum technischen Produktdesigner, Fachrichtung Konstruktionstechnik, bei Bentec, dem Hersteller von Bohranlagen in Bad Bentheim.

Um die Aufgabe zu erledigen, nutzt der 20-Jährige ein CAD-Programm. Er muss an vieles denken und auch physikalische Gesetze beachten. Zum Beispiel, welche Kräfte auf eine Welle einwirken oder woraus Stahl besteht. Wissen, das er in der Berufsschule lernt. „Für mich ist das die beste Ausbildung“, sagt er, „auch weil die Projekte kniffelig sind und man viel nachdenken muss.“

Witteveen ist einer von rund 60 Azubis, die Bentec jedes Jahr in verschiedenen Berufsfeldern ausbildet. Er durchläuft mehrere Abteilungen, arbeitet in der Fertigung mit, wo unter anderem eine Bohranlage aufgebaut wird. Dann trägt er Sicherheitsausrüstung: Helm, Brille, Sicherheitsschuhe und langärmlige Oberbekleidung. Witteveen wollte eine Ausbildung absolvieren, „die nicht handwerklich ist, aber mit Technik zu tun hat“, erklärt er seine Motive.

Was ihn an seiner Ausbildung bei Bentec begeistert ist, dass er selbstständig arbeiten darf und sein Ausbilder Maik Stüvel ihm viel vertraut. Das kommt daher, weil seine Schulnoten „zu 95 Prozent auf Einser-Kurs sind“, wie Stüvel erklärt.

Voraussetzung für die Ausbildung zum technischen Produktdesigner sind handwerkliches Interesse und räumliches Denken. Für den Beruf lassen sich inzwischen auch immer mehr junge Frauen ausbilden. Die Bewerber sollten gut mit dem Computer umgehen, unter anderem Datenbanken lesen und verstehen können und immer an die Praktikabilität und Umsetzung denken. „Ich muss überlegen, ob es klappt, was ich am PC entwerfe. Man kann ja nicht überall eine Schraube anbringen, denn an manche Stellen kommt man mit dem Schraubenschlüssel gar nicht ran“, erklärt er.

Der Azubi freut sich schon auf den Abschluss und die spätere Arbeit. Ihm gefallen die guten Aufstiegsmöglichkeiten und Karrierechancen. Ein weiterer Schritt nach der Ausbildung wäre die Ausbildung zum Techniker oder Betriebswirt im technischen Bereich oder gleich das Studium zum Bachelor of Mechanical Engineering. Auch diese Weiterbildung ist bei Bentec möglich.

Folgende Betriebe bilden aus:

gn-startklar.de

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