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29.11.2017, 11:49 Uhr

Studentin entwirft Nordhorner Bahnhof

Traumnote für den Nordhorner Bahnhofsentwurf: Die Stadt Nordhorn ist als Ausbildungsbetrieb eine gute Wahl, weiß Nadine Bösker: Für ihre Bachelorarbeit entwarf sie eine Neugestaltung des Bahnhofs – und erhielt die Bestnote 1.

Studentin entwirft Nordhorner Bahnhof

Mit der Umgestaltung des Nordhorner Bahnhofes beschäftigte sich Architekturstudentin Nadine Bösker zum Ende ihres Dualen Studiums bei der Stadt in ihrer Bachelorarbeit. Das Bild zeigt die 25-Jährige vor ihren Plänen. Foto: privat

gn Nordhorn. Ihre zweijährige Ausbildung zur Bauzeichnerin bei der Stadt begann Bösker im Jahr 2011. Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss startete sie im Wintersemester 2013 in den dualen Architekturstudiengang an der Hochschule 21 in Buxtehude. Statik, Bauphysik, Baukonstruktion sowie die Schulung der eigenen Kreativität und Genauigkeit zählten dort zu den theoretischen Studieninhalten. Anwenden konnte Bösker dieses Wissen in den Praxisphasen bei der Stadt Nordhorn. Alle drei Monate wechselten sich Theorie und Praxis in dem auf vier Jahre angelegten Bachelorstudiengang ab.

Als Abschlussprojekt wählte Bösker die Umgestaltung des Bahnhofes, die aufgrund des bevorstehenden Wiederanschlusses Nordhorns an den Schienenpersonennahverkehr tatsächlich in Planung ist. „Ich wollte in meiner Abschlussarbeit etwas mit Realitätsbezug für die Stadt Nordhorn machen. Einen Entwurf, von dem man vielleicht wirklich etwas umsetzen kann“, begründet Bösker ihre Entscheidung für das sehr ambitionierte Abschlussprojekt Bahnhofsgestaltung.

Die Anforderungen an einen solchen Entwurf, mit dem die Bentheimer Eisenbahn das erfahrene Büro Potgeter und Werning beauftragt hat, sind für eine Bachelorarbeit überdurchschnittlich hoch: Zu planen war nicht nur der Neubau von Gebäuden, sondern auch die sinnvolle Einbindung und Modernisierung des alten Bahnhofsgebäudes sowie die Gestaltung der Umgebung unter Berücksichtigung städtebaulicher Fragen.

Die hochgesteckten Ziele konnte Bösker jedoch voll und ganz erreichen, auch dank der Unterstützung ihrer beiden städtischen Betreuerinnen Nicole Robben und Heidrun Olthoff-Nickenig. Stadtbaurat Thimo Weitemeier zeigte sich ebenfalls beeindruckt von der hohen Qualität des Entwurfs: „Frau Böskers Abschlussarbeit ist zum einen ein wirklich hervorragendes Beispiel für gutes Architektenhandwerk und zum anderen eine schöne Bestätigung für unsere städtische Ausbildungsarbeit“, so der Stadtbaurat.

Wer sich für eine Ausbildung zur Bauzeichnerin oder zum Bauzeichner interessiert oder für einen von acht weiteren Ausbildungsberufen bei der Stadt, kann sich an das städtische Personalamt wenden. Ansprechpartnerin ist Kristin Koel, Telefon 05921 878139, oder per E-Mail an kristin.koel@nordhorn.de.

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