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04.08.2018, 04:00 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Straßenbauer/in

Schulische Voraussetzungen: Hauptschulabschluss; Ausbildungsdauer: 3 Jahre; Berufsschule/Ort: Bau-ABC Bad Zwischenahn-Rostrup; wichtige Schulfächer: Mathematik

Norman Rensing pflastert aus Natursteinen ein Mosaik. Foto:Fuchs

Norman Rensing pflastert aus Natursteinen ein Mosaik. Foto:Fuchs

Als angehender Straßenbauer muss Norman Rensing bei der Firma Helming Tiefbau GmbH in Wietmarschen lernen, wie das Grundgerüst für den Straßenbau funktioniert. Dazu ist eine Vielzahl von Erdarbeiten erforderlich und die notwendigen Maßnahmen zur Entwässerung müssen durchgeführt werden. Bord- und Betonsteine müssen gesetzt werden, Pflasterarbeiten gehören zum grundlegenden Handwerk des Straßenbauers und letztlich gilt es den neuen Straßenbelag aufzubringen. Dazu sind vermehrt Maschinen im Einsatz. Aber ohne körperliche Arbeit geht es in dem Beruf nicht. Denn, so erklärt es auch Prokurist Jürgen Helming, bei manchen kleineren Projekten, wie Straßenaufbrüchen, Kopflöchern, Montage- oder Kabelgruben sind diese einfach zu groß dimensioniert. In der Branche würde es niemals ohne Handarbeit gehen, ist sich Helming sicher. Deshalb wäre es wichtig, dass die Auszubildenden alle Arbeiten eines Straßenbauers von der Pike auf lernen. So war Norman damit beschäftigt, aus Natursteinen ein Mosaik zu pflastern. Mit der Wasserwaage kontrolliert er die Höhe der Steine, damit am Ende die Fläche gut zu begehen ist. Zuvor hatte er die Fläche abgezogen, um einen ebenen Untergrund zu haben.

Norman ist durch die Berichte seines Vaters, der auch bei Helming arbeitet, auf den Beruf aufmerksam geworden. Beim Zukunftstag hat er sich das Unternehmen angeschaut und erste Eindrücke vom Kanal- und Straßenbau erhalten. Nach Bewerbung und Vorstellungsgespräch hat er einige Tage ein Praktikum gemacht.

Da Norman ein Jahr lang die Berufsfachschule Bautechnik besucht hat, konnte er gleich im zweiten Ausbildungsjahr starten. Deshalb beginnt nun für ihn bereits das dritte Jahr, das mit der Abschlussprüfung zum Straßenbauer endet.

„Ohne Führerschein geht in dem Beruf nichts“, sagt Norman. Den hat er während seiner Ausbildung gemacht, denn natürlich muss er die Fahrzeuge bewegen dürfen. Zur Berufsschule muss Norman zum Bau ABC nach Bad Zwischenahn, wo der Unterricht in Blöcken stattfindet. Auf Montage ist er nur selten. Bei fünf Prozent der Aufträge müssten die Mitarbeiter auch einmal über Nacht bleiben, berichtet Jürgen Helming. Neben dem handwerklichen Geschick sind für ihn Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit wichtige Faktoren.

Dafür bietet er den Auszubildenden die Perspektive nach der erfolgreichen Abschlussprüfung im Unternehmen bleiben zu dürfen. So weiß Norman schon, dass er gute Chancen hat weiter beschäftigt zu werden. Nach dem Abschluss zum Straßenbauer muss für Norman aber nicht Schluss auf der Karriereleiter sein. Er kann anschließend noch den Vorarbeiterschein machen und später die Prüfung zum Straßenbaumeister absolvieren.

Folgende Betriebe bilden aus:

gn-startklar.de

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