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29.08.2017, 11:57 Uhr

Rohrleitungsbauer/in

Schulische Voraussetzungen: Hauptschule; Ausbildungsdauer: 3 Jahre; Berufsschule/Ort: GBS Nordhorn; wichtige Schulfächer: Mathematik

Rohrleitungsbauer/in

Tobias Klingen ist Auszubildender im dritten Lehrjahr. Zurzeit ist er mit Rohrverlegearbeiten am Wassernetz am Vennweg in Nordhorn beschäftigt.

Das Nordhorner Bauunternehmen Beton- und Monierbau stellt junge Leute ein, die eine Ausbildung zum Rohrleitungsbauer oder zur Rohrleitungsbauerin absolvieren möchten. Dieser interessante und nach dem Berufsausbildungsgesetz anerkannte Ausbildungsberuf erfordert keine bestimmte Schulbildung. In der Regel stellen die Bauunternehmen aber zu mehr als 50 Prozent Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

Holger Schulten, Spartenleiter Kabel- und Rohrleitungsbau bei Beton- und Monierbau, leitet bei dem Nordhorner Unternehmen mit Niederlassungen in Leipzig und Meppen ein Team von etwa 40 Mitarbeitern. „Bei uns ist Teamarbeit gefragt. Ein Rohrleitungsbauer ist nie alleine auf einer Baustelle zu finden“, so Schulten.

Rohrleitungsbauer/innen stellen Rohrleitungssysteme für Wasser, Gas, Öl oder Fernwärme her und warten diese. Bevor sie Rohre verlegen, werden die Rohrgräben von ihnen ausgeschachtet und abgesichert. Dann werden die benötigten Rohrteile – größtenteils Normrohre – in die Grube hinab gelassen und dort zu einer belastbaren und dichten Leitung miteinander verbunden. Die Rohre müssen später zum Teil auch hohem Druck standhalten.

Die Einzelstücke werden je nach Material des Rohres verschweißt, verklebt oder verschraubt. Der Rohrleitungsbauer baut auch Abzweige, Absperrschieber und Messvorrichtungen ein.

Danach nimmt er eine Dichtheitsprüfung vor und schließt die Rohrgräben. Daneben übernehmen sie auch Reparatur- und Wartungsarbeiten an Leitungen: Sie beheben beispielsweise Rohrbrüche oder schließen Haushalte an ein Versorgungsnetz an.

Die Ausbildung zum Rohrleitungsbauer erstreckt sich bundesweit über drei Jahre. Gewisse Kenntnisse in Mathematik sollten vorhanden sein, da der Rohrleitungsbauer bei Beton- und Monierbau zum Beispiel auch Vermessungen vorzunehmen hat. Bei der Arbeit mit Werkzeug und Baugeräten sind Erfahrungen in Werken und Technik von Vorteil. Rohrleitungsbauer/-innen arbeiten vornehmlich bei Tiefbauunternehmen oder bei Betrieben der Energie- und Wasserversorgung. Vor allem Sorgfalt ist in diesem Beruf wichtig, zum Beispiel für das genaue Beachten von Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften oder das exakte Durchführen von Dichtheitsprüfungen. Holger Schulten: „Im Rohrleitungsbau ist Flexibilität gefragt. Die Mitarbeiter müssen sich auf den Baustellen immer wieder auf neue Arbeitsbedingungen einstellen.“ Und Sauberkeit ist laut Schulten höchstes Gebot, gerade wenn es um das Verlegen von Trinkwasserleitungen geht: „Trinkwasser ist ein Lebensmittel.“ Viele Arbeiten wie beispielsweise das Einsetzen von schweren Rohren in die Baugruppe erfordern zudem Umsicht, um Passanten, Kollegen und sich selbst nicht zu gefährden.

Nach der Ausbildung bestehen gute Aufstiegsmöglichkeiten. Durch Fortbildung können es die Rohrleitungsbauer/-innen bis zum Vorarbeiter (Polier) bringen.

Folgende Betriebe bilden aus:

http://anton-meyer.de/ausbildung/ und

http://startklar.gn-online.de/Suchergebnis.html?jsjn=Rohrleitungsbauer&jsjnid=&jsjo=&jsjoid=

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