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09.02.2019, 04:00 Uhr

Kfz-Mechatroniker/in

Schulische Voraussetzungen: Realschulabschluss; Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre; Berufsschule/Ort: GBS Nordhorn; Wichtige Schulfächer: Mathematik, Physik

Kfz-Mechatroniker/in

Autos reparieren, das wollten Markus Penkert und Enrique Lobbel (von links) schon als kleine Jungs. Bei M.A.M Stahnke haben die beiden Azubis schon viel gelernt. Foto: Gossweiler

Bei Jugendlichen ist er nach wie vor einer der beliebtesten Ausbildungsberufe: Seit Jahren wollen viele junge Männer und inzwischen auch Frauen Kfz-Mechatroniker werden. So auch Markus Penkert und Enrique Lobbel, die gerade bei der Kfz-Werkstatt M.A.M Udo Stahnke in Nordhorn ihre Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker machen. Sie sind überzeugt, dass die Vielseitigkeit den Beruf so attraktiv macht.

„Die Arbeit ist abwechslungsreich, jeden Tag gibt es etwas anderes zu tun“, erklärt Markus Penkert. Vor allem die Vielfalt, die in einer freien Werkstatt, geboten ist, mache den Beruf sehr kurzweilig. „Wir arbeiten immer wieder mit unterschiedlichen Marken, Modellen und Bauweisen“, sagt der Auszubildende. Über ein Praktikum fanden er und sein Kollege ihre Ausbildungsplätze. Sein Chef Udo Stahnke bestätigt: „Wir schauen uns die Praktikanten auch mit Blick auf eine Ausbildung an. Wenn es passt, bieten wir den jungen Leuten an, sie zum Kfz-Mechatroniker auszubilden.“

Tatsächlich büffelt Stahnke mit seinen Auszubildenden den Stoff, den sie in der Berufsschule lernen und im Kopf behalten sollen. Immer wieder fragt er die jungen Männer ab und übt mit ihnen Unterrichtsinhalte, die sich schwer behalten lassen. „Wenn ich das in der Schule erzähle, staunen alle nur“, berichtet Markus Penkert. Zeitnah dürfen die Auszubildenden bei M.A.M Udo Stahnke dann die Theorie in die Praxis umsetzen.

Enrique Lobbel hatte gerade Lichtmaschinen im Unterricht behandelt. Tags drauf musste an einem Auto die Lichtmaschine gewechselt werden. Das nutzte sein Ausbilder Udo Stahnke, um ihm beizubringen, wie so eine Lichtmaschine funktioniert. Petra Stahnke, die Ehefrau des Chefs, berichtet: „Unsere Azubis müssen nicht fegen, schrubben oder Auto waschen. Junge Leute erhalten bei uns eine qualifizierte Ausbildung.“

Das führt zu Erfolgserlebnissen. Markus Penkert erinnert sich noch gut an eines seiner ersten großen Projekte. Er sollte die Karosserie eines VW-Busses reparieren. Dazu musste er viele Stellen ausbessern, abschleifen und grundieren. „Es war echt schön, zu sehen, welche Fortschritte ich gemacht habe“, erzählt Markus Penkert. Er fügt hinzu: „Am Ende dachte ich: Toll, das habe ich ganz alleine hingekriegt.“ Die jungen Männer freuen sich darüber, dass sie den Schulstoff direkt in der Praxis anwenden können.

Ihre Ausbildung bei M.A.M Udo Stahnke macht ihnen sichtlich Spaß. Sie berichten von einer „guten Stimmung im Team. Alle reden auf Augenhöhe und kommen super zurecht miteinander“, so Markus Penkert. Eine Kollegin aus dem Büro pflichtet ihm bei: „Wir sind hier wie eine große Familie.“ Folgende Betriebe bilden aus: Alle Angebote zu diesem Beruf auf gn-jobs.de