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04.08.2018, 04:00 Uhr

Kfz-Mechatroniker/in

Schulische Voraussetzungen: Hauptschulabschluss; Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre; Berufsschule/Ort: GBS Nordhorn; wichtige Schulfächer: Mathematik

Kfz-Mechatroniker/in

Nico Keller ist von Autos fasziniert und hat Freude an der abwechslungsreichen Arbeit als Kfz-Mechatroniker. Foto: Fuchs

Nico Keller war schon als Kind von Autos fasziniert. Praktische Arbeit hat ihm immer Freude bereitet, deshalb war die Berufswahlentscheidung für ihn nicht schwierig. Ein Praktikum machte ihm zusätzlich deutlich, dass er eine komplexe und technische Arbeit ausüben wolle. So fiel die Entscheidung auf den Kfz-Mechatroniker. Nach einer Bewerbung bei der BMW Helming & Sohn GmbH in Nordhorn wurde er kurzfristig zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Nach ein paar Probearbeitstagen unterschrieb er seinen Ausbildungsvertrag. Ausbildungsleiter Stephan Rado betonte, dass diese Probearbeitstage den Bewerbern schon einmal den Betrieb zeigen und sie die Kollegen und das Umfeld kennenlernen.

Nico ist in der Werkstatt einem Gesellen zugeteilt. In den ersten Wochen schaute er meist bei den Arbeiten zu und übernahm zunehmend einige Tätigkeiten, bis er eigene Aufträge abarbeiten durfte. Natürlich werden seine Arbeiten immer noch kontrolliert, aber die Reparaturen werden immer komplexer. Dies freut Nico, weil er deshalb mehr gefordert wird und der Beruf ihm jeden Tag Abwechslung bietet. Die immer komplexer werdenden Technologien, die Detailarbeit im Motor, der Einzug von Multimedia in die Fahrzeuge und die fortschreitende Digitalisierung sieht Nico als tägliche neue Herausforderungen, denen er sich gern stellt.

Im ersten Ausbildungsjahr besuchte Nico an zwei Tagen die Berufsschule, mittlerweile ist es nur noch ein Tag. Zusätzlich gibt es die überbetrieblichen Lehrgänge des BTZ, in denen bestimmte Themen rund um die Kfz-Technik behandelt werden. Von der Berufsschule werden noch Kurse zur Prüfungsvorbereitung angeboten, die aber freiwillig sind.

Auch der Einzug der Elektromobilität stellt die Mitarbeiter in den Werkstätten vor neue Aufgaben. So können Auszubildende zum Kfz-Mechatroniker auch auf die „Hochvoltschiene“ setzen und sich zum Hochvolttechniker fortbilden lassen. Stephan Rado ist überzeugt, dass sich die Mitarbeiter in der Branche dieser Thematik stellen müssen. Andererseits ist er davon überzeugt, dass noch viele Jahre Autos mit Verbrennungsmotoren auf den Straßen unterwegs sind.

Für die Auszubildenden in der Branche sieht er zum einen derzeit eine sehr gute Beschäftigungslage, zum anderen aber auch gute Perspektiven. Fort- und Weiterbildungen zum Servicetechniker oder zum Automobilkaufmann seien nur zwei Alternativen. Die Auszubildenden brächten nach der Gesellenprüfung jedenfalls reichlich Erfahrung, auch für andere Berufszweige, mit. Nico ist in seiner Entscheidung noch völlig offen, sieht nach der erfolgreichen Zwischenprüfung aber der Abschlussprüfung zuversichtlich entgegen.

Folgende Betriebe bilden aus:

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