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09.02.2019, 04:00 Uhr

Holzmechaniker/in

Schulische Voraussetzungen: Hauptschulabschluss; Ausbildungsdauer: 3 Jahre; Berufsschule/Ort: GBS Nordhorn ; wichtige Schulfächer: Mathematik

Holzmechaniker/in

Malte Warnecke überwacht an der CNC-Verarbeitungsmaschine den Produktionsablauf. Die Platte wird für den Möbelbau vorbereitet.

Malte Warnecke hat sein Ziel klar vor Augen. Er will die Gesellenprüfung zum Holzmechaniker ablegen. Dazu macht er bei Rosink GmbH Objekteinrichtungen an der Marienburger Straße 29 in Nordhorn seine Ausbildung. Geprägt wurde seine Berufswahlentscheidung durch den Vater, der als Tischler gearbeitet hat. Er hat seinem Sohn die ersten handwerklichen Grundkenntnisse vermittelt. „Das färbt ab“, sagt Malte.

Er besuchte für ein Jahr die Klasse Holztechnik an der GBS Nordhorn, wo er die Grundlagen für den Beruf kennenlernte, kleinere Dinge selbst herstellte und den Umgang mit den Maschinen lernte. Über zwei Praktika in diesem Schuljahr bei der Rosink GmbH entstand der Kontakt.

Handwerkliches Geschick ist eine der Grundvoraussetzungen für den Beruf. Dies können die Bewerber im Praktikum bei der Rosink GmbH beweisen. Außerdem haben die Praktika den Vorteil, dass beide Seiten sich kennenlernen.

Malte stieg nach einem Jahr an der Berufsfachschule gleich ins zweite Ausbildungsjahr ein, sodass er bis zu seiner Gesellenprüfung nur zwei Jahre im Betrieb ist. Deshalb laufen schon jetzt seine Vorbereitungen für das Mittelstufenstück, wozu er ein Möbelstück plant und baut. Außerdem erstellt er die Materiallisten.

„Der Hauptunterschied zwischen einem Tischler und einem Holzmechaniker besteht darin, dass der Holzmechaniker in der industriellen Fertigung arbeitet. In der Schule sind beide Berufe in einer Klasse zusammengefasst. Malte lernt in seiner Ausbildung, die Zeichnungen zu lesen und sie umzusetzen. Dazu steht ihm und seinen Kollegen ein ganzer Maschinenpark zur Verfügung, um beispielsweise die angelieferten Platten zu beschichten oder sie mit den CNC-Verarbeitungsmaschinen so zu präparieren, dass alle Kanten, Vertiefungen und Bohrlöcher an die dafür vorgesehenen Stellen gelangen.

Malte war von einem Großauftrag für ein Studentenwohnheim in Hildesheim beeindruckt, für das die Rosink GmbH die komplette Inneneinrichtung hergestellt und eingebaut hat. Der Einbau vor Ort mit eigenen Mitarbeitern ist für das Nordhorner Unternehmen eine Selbstverständlichkeit.

Zusätzlich zu dem einen Tag Berufsschule pro Woche, müssen die angehenden Holztechniker Kurse im BTZ besuchen, in denen es um die Maschinenführung und die Oberflächenbehandlung geht. „Das sind ganz wichtige Voraussetzungen, um später in dem Beruf arbeiten zu können“, sagt Malte.

In seinem beruflichen Alltag arbeitet er mit einer Vielzahl von Materialien. Malte bereitet unter anderem Mineralstoffe, Glas, Plattenmaterial vor, wenn dies für das jeweilige Produkt erforderlich ist. Diese Vielseitigkeit stellt für ihn Herausforderung und Abwechslung zugleich dar.

Da Rosink bundesweit tätig ist, sind die Mitarbeiter manchmal zur Montage vor Ort. Wegen des Berufschultages kommt dies für Malte nur in den Ferien infrage.

Mit der Gesellenprüfung enden für Holzmechaniker die beruflichen Chancen noch lange nicht. Malte könnte sich zum Techniker oder Meister weiterbilden. Folgende Betriebe bilden aus: Alle Angebote zu diesem Beruf auf gn-jobs.de