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09.02.2019, 04:00 Uhr

Groß- und Außenhandelskaufmann/frau

Schulische Voraussetzungen: Realschulabschluss; Ausbildungsdauer: 3 Jahre; Berufsschule/Ort: KBS Nordhorn; wichtige Schulfächer: Deutsch, Mathematik, Englisch

Groß- und Außenhandelskaufmann/frau

Der Warenkatalog im Computer hilft Jonas bei seiner täglichen Arbeit im Verkauf bei Naber. Foto:Fuchs

Bevor Jonas Oster seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann beim Küchenzubehörspezialisten Naber an der Enschedestraße 24 in Nordhorn begann, kannte er das Unternehmen schon sehr gut. Über Praktika und Ferienjobs konnte Jonas das Unternehmen bereits näher kennenlernen, was, so erklärt es auch Christoph Brüning, Assistent der Vertriebsleitung, für beide Seiten nur Vorteile bringe. Diese Vorgehensweise habe sich bewährt, stelle aber keine Voraussetzung für eine Einstellung dar.

Für Brüning ist es wichtig, dass die Praktikanten mehrere Stationen im Betrieb durchlaufen, damit beide Seiten ein umfassenderes Bild voneinander erhalten. Christoph Brüning, der schon mehr als 25 Jahre im Betrieb ist, ist damals auch über ein Praktikum zu Naber gekommen. Jonas hat an der KBS in Nordhorn sein Abitur gemacht und schon früh Interesse an wirtschaftlichen Themen entwickelt. Er hat seine Ausbildung auf zwei Jahre verkürzt und ist somit nach gut anderthalb Jahren im Betrieb im dritten Ausbildungsjahr.

Groß- und Außenhandelskaufleute werden bei Naber im Verkauf, im Lager und im Einkauf eingesetzt. Kundenberatung, Aufträge schreiben, Bestellungen aufgeben, telefonische Beratung rund um das Küchenzubehör gehören zu Jonas` Aufgaben. Als Vorteil empfindet Jonas es, dass die regionalen Verkaufsteams sich jeweils um einen festen Kundenstamm kümmern. Auf verschiedenen Messen entstünden darüber hinaus persönliche Kontakte zu den Kunden. Dies wirke sich positiv auf die Arbeit aus berichtet Jonas.

Im Lager geht es unter anderem um die Warenabwicklung, Kommissionierung oder Verpackung. Das moderne Lagerverwaltungssystem ist für die Mitarbeiter eine große Hilfe, weiß Jonas.

Im Einkauf war Jonas bisher noch nicht. Schon jetzt laufen freiwillige Kurse zur Prüfungsvorbereitung in der KBS Nordhorn, deren Gebühr die Firma Naber übernommen hat. Die dazugehörigen Bücher hat ebenfalls der Ausbildungsbetrieb bezahlt, was nicht üblich ist, wie Jonas berichtet. Seine Chancen, nach der Prüfung zum kaufmännischen Angestellten übernommen zu werden, sind sehr gut. Natürlich muss das gegenseitige Verhältnis stimmen und der Auszubildende muss den Wunsch äußern, im Unternehmen zu bleiben.

„Der Küchenzubehörspezialist Naber ist ein innovatives Unternehmen mit einer eigenen Entwicklungsabteilung“, berichtet Christoph Brüning. Zum umfangreichen Produktportfolio gehören unter anderem Abfallsammler, Armaturen sowie Lüftungs- und Lichttechnik für die Küche. Um diese zahlreichen Produkte überhaupt kennenzulernen, nehmen die Auszubildenden an internen Schulungen teil, die erfahrene Mitarbeiter aus dem Hause Naber durchführen. Folgende Betriebe bilden aus: Alle Angebote zu diesem Beruf auf gn-jobs.de