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04.08.2018, 04:00 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Fachinformatiker/in Systemintegration

Schulische Voraussetzungen: Realschulabschluss; Ausbildungsdauer: 3 Jahre; Berufsschule/Ort: KBS Nordhorn, GBS Lingen; wichtige Schulfächer: Mathematik, Englisch

Nico Quaing (links) macht eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration bei WAS. Michael Engler arbeitet schon seit drei Jahren in dem Beruf. Foto:Fuchs

Nico Quaing (links) macht eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration bei WAS. Michael Engler arbeitet schon seit drei Jahren in dem Beruf. Foto:Fuchs

Im Rechenzentrum der Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH, kurz WAS, laufen alle Systeme zusammen. Die Schaltzentrale mit den Servern und der Netzwerkinfrastruktur bildet das Herz der IT und muss funktionieren, damit die Arbeitsprozesse im Unternehmen in Gang bleiben. Verantwortlich dafür ist die IT Abteilung des Unternehmens. Als ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration arbeitet Michael Engler seit drei Jahren in diesem Bereich der WAS in Wietmarschen. Für ihn, wie auch für den Auszubildenden Nico Quaing gilt, dass sie ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Nico hat schon früh seinen alten PC auseinandergebaut und versucht, ihn schneller zu machen oder zu reparieren. Dazu hat er intensiv recherchiert, wie er Fehler beheben konnte. Bei Praktika hat er erkannt, dass die Elektronik „nicht so seins“ ist, weshalb er sich für den jetzt eingeschlagenen Weg entschied.

Nun gehört er zum IT-Team der WAS und muss sich um die Systempflege und die IT-Infrastruktur kümmern. Er hilft den Anwendern, wenn sie Probleme mit den Programmen oder der Hardware haben und findet Lösungen. Mitarbeiterschulungen und Dokumentationen gehören ebenfalls zu seinen Aufgaben sowie das Konfigurieren von Druckern. Deshalb ist neben dem technischen Verständnis auch die soziale Kompetenz gefragt, denn dann muss Nico auch das richtige Gespür haben, um mit dem gestressten Kollegen umzugehen.

Und da die rasante Entwicklung von Hard- und Software im Halbjahresrhythmus immer neue Produkte auf den Markt wirft, müssen Fachinformatiker stets im Blick haben, was davon den Kollegen in ihrem Unternehmen wirklich weiterhilft. Dann gilt es überdies, die Entscheidungsträger von der Investition zu überzeugen.

Die Fachinformatiker unterstützen die Mitarbeiter in allen Abteilungen des Betriebs, deshalb müssen sie in ihren Arbeitszeiten flexibel sein, oder auch in einer Art Bereitschaftsdienst außerhalb der Kernarbeitszeiten per Handy erreichbar sein, wie Michael Engler erklärt. Sehr vieles könne dann auf telefonischem Weg mit dem jeweiligen Nutzer geklärt werden.

Engler ist wegen der stets wachsenden Bedeutung der Computertechnik überzeugt, dass sein Beruf Zukunft hat. Die Industrie 4.0 spiele dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Bezogen auf WAS reicht die Unterstützung der IT-Abteilung bis hin in die Fertigungs-Programme, um den Kollegen Lösungen anzubieten. Natürlich kennen auch die Fachleute nicht das allerletzte Detail eines Programms, weshalb sie bei einigen Fragen der Kollegen Hilfe bei den Spezialisten der Programmentwickler suchen.

Die Berufe im IT Bereich sind sehr vielfältig. So splittet sich zum Beispiel der Ausbildungsberuf des Fachinformatikers noch in den Bereich der Anwendungsentwicklung auf, wie Nico Quaing erklärt.

Vorgeschaltet vor die Ausbildung hatte Nico die zweijährige Schulung zum informationstechnischen Assistenten absolviert, was ihm die Möglichkeit gegeben hätte, sofort ins zweite Ausbildungsjahr einzusteigen. Da aber im ersten Berufsschuljahr sehr viel spezifischer Stoff vermittelt wird, hält Michael Engler diese Anrechnung nicht für sinnvoll. Prinzipiell ist bei guten Leistungen in Absprache die Verkürzung der Ausbildung um ein halbes Jahr möglich.

Nico ist froh, diesen Berufsweg zu gehen, ist er doch sicher, dass der Job langfristig Perspektiven bietet.

Folgende Betriebe bilden aus:

gn-startklar.de

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