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09.02.2019, 04:00 Uhr

Anlagenmechaniker/in für Sanitär, Heizung und Klimatechnik

Schulische Voraussetzungen: Hauptschulabschluss; Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre; Berufsschule/Ort: GBS Nordhorn; wichtige Schulfächer: Mathematik, Physik

Anlagenmechaniker/in für Sanitär, Heizung und Klimatechnik

„Pressen“ nennt sich das Verfahren, mit dem Justin Gysbers die Rohre verbindet.

Justin Gysbers packt gern mit an. Dazu hat er in seiner Ausbildung zum Anlagenmechaniker Sanitär, Heizung, Klima bei der Firma Theodor Arens in Emlichheim reichlich Gelegenheit.

Als Hauptschüler absolvierte Justin bei seinem jetzigen Arbeitgeber ein Praktikum, das ihm so viel Freude bereitete, dass er gleich noch einen Ferienjob dranhängte. In Absprache mit dem Betrieb besuchte er dann für ein Jahr an der GBS Nordhorn die Berufsfachschule Metalltechnik und Sanitär. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieses Schuljahres konnte er im vergangenen Sommer seine Ausbildung in seinem Wunschberuf beginnen. Bis zur Gesellenprüfung II bleibt Justin nun zweieinhalb Jahre im Unternehmen.

Ein wichtiger Punkt für seine Berufswahl war die Tatsache, dass er nicht ständig an einem Ort arbeiten muss, sondern häufig wechselnde Einsatzorte hat. Damit werden an ihn täglich neue Herausforderungen gestellt. „Wenn man einmal das Schema verstanden hat, sind die mathematischen Aufgaben nicht sehr schwierig“, berichtet Justin. Aber natürlich ist ein gerütteltes Maß an handwerklichem Geschick Voraussetzung für den Beruf. „Wenn wir unsere Arbeit beendet haben, die Heizung wieder funktioniert und die Kunden zufrieden sind, gehe ich mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause“, sagt Justin. Ihm bereitet es immer wieder Freude, wenn er durch seine Arbeit die Kunden zufriedenstellt.

Zuletzt besuchte er am BTZ einen einwöchigen Lehrgang, wo es unter anderem darum ging, Lötverbindungen herzustellen. „Mittlerweile pressen wir aber, Löten gehört nicht mehr zu den alltäglichen Arbeiten“, berichtet Justin.

Überhaupt spielt auch in seinem Beruf die technische Veränderung eine wichtige Rolle. Heizkörper ließen sich beispielsweise per Internet oder per Handy steuern. „Wir bauen nur noch Hocheffizienzpumpen ein, kontrollieren und warten sie“, erklärt Justin, der überzeugt ist, dass Gasheizungen eine lange Zukunft haben. Natürlich werde die Verringerung des CO-Ausstoßes wichtiger.

Im Sommer steht für Justin die GesellenprüfungI an, die früher Zwischenprüfung hieß. Nach dem Abschluss in knapp zwei Jahren will Justin zunächst ein paar Jahre als Geselle arbeiten, um dann den Meister zu machen. Folgende Betriebe bilden aus: Alle Angebote zu diesem Beruf auf gn-jobs.de