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09.02.2019, 04:00 Uhr

Altenpfleger/in

Schulische Voraussetzungen: Realschulabschluss; Ausbildungsdauer:3 Jahre; Berufsschule/Ort: Berufsfachschule Altenpflege Nordhorn; Wichtige Schulfächer: Deutsch

Altenpfleger/in

Nadine Elfering nimmt eine Bewohnerin auch mal in den Arm. Foto: Gossweiler

Sie ist offenbar die geborene Altenpflegerin: Nadine Elfering macht gerade die Ausbildung zur Altenpflegerin beim Diakonischen Pflegezentrum in Gildehaus. Es war zwar eine spontane Entscheidung, räumt die 21-Jährige ein, sie ist aber nach wie vor sehr glücklich über ihre Berufswahl.

„Ich wollte irgendetwas mit Menschen machen und nicht den ganzen Tag im Büro sitzen“, argumentiert Elfering. Inzwischen ist sie im zweiten Lehrjahr und kann sich gar keinen anderen Job vorstellen. „Es macht Spaß, wenn die Bewohner einen anlächeln und sich bedanken, dass ich ihnen geholfen habe“, berichtet die Auszubildende. Informationen über den Beruf und die Ausbildungsinhalte holte sie sich aus erster Hand: Eine Freundin machte gerade die Ausbildung und berichtete von ihren Erlebnissen. Das steigerte das Interesse Elferings am Beruf.

Beim Diakonischen Pflegezentrum in Gildehaus arbeitet Nadine Elfering im Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht. Dabei betreut sie meistens sechs Senioren, morgens hilft sie ihnen, aufzustehen, abends bringt sie sie ins Bett. Dazwischen wäscht und zieht sie die älteren Herrschaften an, hilft ihnen beim Essen und anderen Tätigkeiten. Großteils handelt es sich um Männer und Frauen mit Alterserkrankungen wie Demenz oder anderen körperlichen und psychischen Einschränkungen.

Von ihrer Ausbilderin bekommt Elfering die Technik des rückenschonenden Arbeitens vermittelt. Um schwere Fälle aus dem Bett zu bekommen, setzte sie den Lifter ein, eine Art Kran. Hilfreich bei der Betreuung von bettlägerigen Bewohnern ist auch, dass die Betten hoch- und runtergefahren werden können. Was Nadine Elfering an ihrer Arbeit begeistert, ist die menschliche Seite ihres Jobs, zum Beispiel das Lob der Bewohner oder ihre tiefe Dankbarkeit. „Das, was mir die Senioren zurückgeben, ist so schön, dass man es kaum in Worte fassen kann“, beschreibt die Auszubildende ihre tägliche Motivation. Aber nicht nur die Bewohner verleihen ihr Antrieb, auch die Atmosphäre unter den Kollegen gefällt ihr, denn die sei kollegial und freundlich.

Denn die Arbeit beim Diakonischen Pflegezentrum in Gildehaus gefällt Elfering ausgesprochen gut. „Mit den Kollegen und dem Chef habe ich positive Erfahrungen gemacht, wir alle reden auf Augenhöhe miteinander“, beschreibt sie das Arbeitsklima. Bei Fehlern helfe man sich gegenseitig, erklärt und zeigt, wie es besser geht. Die Teamarbeit sei vorbildlich, auch weil man sich gegenseitig helfe. „Es ist auch kein so trockenes Arbeiten. Jeder macht mal ein Späßchen, das hebt die Stimmung, im Team und bei den Bewohnern“, so die Auszubildende. Es sei jedem im Team klar, dass Humor bei der Arbeit die Gelassenheit fördere und auch auf die Bewohner überspringe.

Die dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin könne sie jedem empfehlen, der Freude an der Arbeit „direkt am Menschen“ hat. Zudem lerne man sehr viel über sich, da Altenpfleger sich in die Bewohner auch hineinversetzen müssten. Dadurch reflektiere man sein eigenes Verhalten. Nach ihrer Ausbildung will Elfering erst mal in dem Beruf arbeiten. Die Aussicht auf eine bestandene Abschlussprüfung ist gut, schließlich sei sie „eine besondere Schülerin, die macht das sehr schön“, kommentiert eine Kollegin aus der Verwaltung. Noch schöner ist, dass die junge Auszubildende das Gefühl hat, mit ihrer Arbeit die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen.

Folgende Betriebe bilden aus: gn-startklar.de

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