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04.08.2018, 04:00 Uhr

Altenpfleger/in

Schulische Voraussetzungen: Realschulabschluss; Ausbildungsdauer: 3 Jahre; Berufsschule/Ort: Berufsfachschule Altenpflege Nordhorn; wichtige Schulfächer: Arbeits- und Sozialverhalten, Deutsch

Altenpfleger/in

Celine de Jong fühlt sich wohl bei ihrer Ausbildung zur Altenpflegerin beim Evangelischen Krankenhausverein. Foto: Gossweiler

Sie arbeitete sich gründlich in das Thema Pflege ein. Celine de Jong machte erst eine Ausbildung zur Pflegeassistentin, wollte aber „mehr Verantwortung im Job übernehmen“, wie sie sagt. Jetzt lernt sie Altenpflegerin beim Evangelischen Krankenhausverein in Emlichheim. Ein Grund für ihre Wahl eines Pflegeberufs war die Jobsicherheit: Das sei ein Beruf mit Zukunft, erklärt sie. Wichtiger sind Celine aber die sozialen Aspekte. Sie kümmert sich gerne um pflegebedürftige Menschen, will auf deren Interessen eingehen und sie unterstützen, ihre Wünsche und Ziele zu erreichen.

Was der 22-Jährigen auch gefällt, sind die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten nach dem Examen. Je nach persönlicher Vorliebe können sich Pflegekräfte für den stationären oder ambulanten Bereich entscheiden, aber auch Tagespflege oder Bereiche mit besonderem Schwerpunkt, wie zum Beispiel Palliativpflege, Intensivpflege und vieles mehr, kommen in Betracht.

Bei der Arbeit in ihrem Ausbildungsbetrieb wie auch im Unterricht in der Berufsfachschule Altenpflege in Nordhorn, die ebenfalls vom Evangelischen Krankenhausverein getragen wird, lernt sie zum Beispiel Hintergründe zu verschiedenen Krankheitsbildern oder auch zur richtigen Lagerung der Patienten. Dass es ein Job mit körperlicher und geistiger Beanspruchung ist, war Celine de Jong bewusst, doch sie sieht darin einen guten Ausgleich. „Und wenn die Patienten und Bewohner ‚Danke‘ sagen und einen anlächeln, weiß man, dass man alles richtig gemacht hat“, berichtet die Auszubildende.

In ihrem Freundeskreis erfährt sie hohen Respekt für die Wahl ihres Ausbildungsberufes. Manche Bekannte sagen, dass sie den Job nicht machen könnten. Denen wie auch allen anderen Interessierten empfiehlt sie, ein Praktikum zu machen. Das, „was einem die Patienten zurückgeben“, hat schon manchen Bewerber überzeugt. „Es sollte einem Spaß machen, pflegebedürftigen Menschen zu helfen“, beschreibt Celine die wichtigste Voraussetzung für die Ausbildung. Daneben sollte man Empathie und Toleranz mitbringen. Zur Einstimmung auf das Thema empfiehlt sie den Film „Schmetterling und Taucherglocke“.

Beim Evangelischen Krankenhausverein fühlt sich die Auszubildende sehr wohl. Sie ist eine von etwa 20 jungen Leuten, die sich für den Beruf und diese Pflegeeinrichtung entschieden haben. Beim Evangelischen Krankenhausverein können die Auszubildenden viele verschiedene Abteilungen durchlaufen, so zum Beispiel den geriatrischen oder neurologischen Bereich, die Intensiv-, Tages- oder häusliche Pflege. Nach Abschluss ihrer Ausbildung möchte Celine zunächst ein paar Jahre als Altenpflegerin arbeiten und sich später gegebenenfalls weiterbilden, zum Beispiel zur Wohnbereichs-/Pflegedienstleitung, Pflegemanagerin oder auch Pflegelehrkraft für die Schule.

Folgende Betriebe bilden aus:

gn-startklar.de

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