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Mannschaft des Jahres 2017

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Die U 18-Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim haben bei der deutschen Meisterschaft in Biberach mit dem Gewinn der Silbermedaille aufgetrumpft. Im Endspiel hatte das SCU-Team im Tiebreak mit 22:25, 25:22 und 9:15 gegen den SV Lohhof das Nachsehen. Zuvor war die Mannschaft von Michael Lehmann und Gerda Masselink ohne Satzverlust bis ins Finale durchmarschiert und hatte im Halbfinale sogar den Dresdner SC mit 25:23 und 25:22 besiegt. Die Emlichheimerinnen brachten dem sächsischen Bundesstützpunktteam die erste Niederlage bei einer deutschen Meisterschaft seit langem bei. „Dresden ist in der Altersklasse das Aushängeschild. Das war wirklich ein grandioses Halbfinale auf extrem hohem Niveau. Für viele war es das vorweggenommene Endspiel“, stellte Lehmann fest. Im Endspiel hatte der SCU nach verlorenem ersten Satz auch im zweiten Durchgang lange Zeit zurückgelegen (15:20), am Satzende aber mit viel Kämpferherz die Wende geschafft. Im Tiebreak lag das Team noch mit 5:4 in Front, anschließend zog Lohhof aber entscheidend davon. „Wir haben wieder einmal bewiesen, dass wir im Jugendbereich im Konzert der ganz Großen nicht nur dabei sind, sondern eine herausragende Rolle spielen“, sagte Abteilungsleiter Heino Konjer – und fügte hinzu: „Wir haben heute alle Bundesstützpunktteams hinter uns gelassen.“

Eindeutig dominiert haben die Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim II die Saison 2016/17 in der Regionalliga. Die Meisterschaft stand schon drei Spieltage vor Schluss fest, am Ende feierte die Mannschaft von Trainerin Claudia Volkers 17 Siege in 18 Partien. Das große Plus war der ausgeglichen besetzte Kader. „Wir haben eine gute Mischung, sagte Volkers.
Die SCU-Reserve war nach einem personellen Umbruch mit vielen neuen, aber im Emlichheimer Volleyball sehr bekannten Gesichtern in die Regionalliga-Saison gestartet: Mit Kira Gosink, Jane Helweg, Dana Volkers, Thori Kwast und Majela Dasler waren gleich fünf Spielerinnen dabei, die in den vergangenen Jahren zum Zweitliga-Kader des Klubs gezählt hatten. Die Erwartungshaltung war zwar groß, die große Überlegenheit in der Liga war in dieser Form dennoch nicht zu erwarten gewesen. Entsprechend ausgelassen haben die Emlichheimerinnen ihren Triumph gefeiert: „Die Freude über den Meistertitel war riesig“, berichtete Trainerin Volkers von der Aufstiegsfeier.
In der Saison 2017/18 spielt die SCU-Zweite erstmals in der 3. Liga und reiht sich nach der Hinrunde im Mittelfeld ein.

© Hinnerk Schröer

Durch einen 8:3-Sieg im vorletzten Punktspiel in Emden haben die Tischtennisspielerinnen des Hoogsteder SV ihr Meisterstück in der Landesliga gemacht. Damit verbunden war der Aufstieg des Teams in die Verbandsliga.Im letzten Spiel der Saison ließen Martina Legtenborg, Katrin Harms-Ensink, Lea Maathuis, Bianca Wortelen, Katrin Hindriks und Julia Wojtaszek gegen das Schlusslicht aus Delmenhorst dann noch einen 8:0-Kantersieg folgen, sodass die Niedergrafschafterinnen nach 18 Spielen eine starke Bilanz von 16 Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage vorzuweisen hatten. Damit hatte das HSV-Team drei Punkte Vorsprung auf den direkten Verfolger Hundsmühler TV. In der neuen sportlichen Umgebung steht das Team aus der Niedergrafschaft zwar in der unteren Tabellenhälfte, die HSV-Spielerinnen konnten aber auch schon Siege gegen die sportlich stärkere Konkurrenz einfahren.

Fünf deutliche Siege in sechs Saisonspielen, dazu starke 30:6 Matchpunkte: Die Tennisspielerinnen des TC Rot-Weiß Neuenhaus haben der Wintersaison in der Landesliga ihren Stempel aufgedrückt und kehrten somit als Meister in die Oberliga zurück. Ihr Meisterstück machten die Niedergrafschafterinnen mit einem 6:0-Kantersieg gegen den SVE Wiefelstede II. Es war das vierte „zu Null“ in der sechsten Begegnung. Auch in dieser Partie trumpften die Neuenhauserinnen mit einer konzentrierten Teamleistung auf und entschieden alle vier Einzel sowie die beiden Doppel für sich. Vor heimischem Publikum wollte sich der TC Rot-Weiß gerne mit einer sehenswerten Leistung verabschieden – und das gelang dem Team dann auch. Nachdem der Gesamtsieg gegen Wiefelstede bereits nach den Einzel-Begegnungen festgestanden hatte, waren die Doppel nur noch Kür. Dennoch sprangen auch hier klare 2:0-Erfolge für den neuen Meister heraus. „Es macht immer wieder Spaß, den Mädels zuzugucken und auch zu registrieren, mit welcher Professionalität sie agieren, auch wenn es eigentlich um nichts mehr geht“, zollte Teambetreuerin Lynn Beyer der Mannschaft ein weiteres Mal Respekt.

Das Mixpaar Jonatan Seifert und Jolin Egbers vom VfL Weiße Elf Nordhorn hat bei der deutschen Jugendmeisterschaft der Sportakrobatik im bayrischen Friedberg die Bronzemedaille gewonnen. Das Duo, das mit Trainerin Rebecca Haase zu den zweitägigen Titelkämpfen reiste, hatte sich zuvor im Landesfinale für den Wettbewerb qualifiziert. Mit dem Erfolg in Bayern wurde zum ersten Mal eine Medaille auf Bundesebene gewonnen.
Die Aufregung war groß bei Jonatan Seifert und Jolin Egbers, die erstmals an einer deutschen Meisterschaft teilnahmen. Das Duo zeigte zunächst seine Balanceübung. Aufgrund der Nervosität führten die Grafschafter die Elemente nicht sauber genug aus, sodass es nur zu Platz vier reichte. Am Abend stand noch die Dynamikübung an, die die VfL-Sportler mit viel Motivation und Ehrgeiz angingen. Der Lohn war der erste Medaillengewinn einer VfL-Formation bei einer deutschen Meisterschaft. Seifert und Egbers sicherten sich hinter den beiden Formationen aus der deutschen Nationalmannschaft den Bronzerang. Außerdem qualifizierten sich die Grafschafter auch für das Finale am Sonntag, in dem sie eine kombinierte Übung zeigen mussten, wozu auch die beiden Wertungen vom Vortag hinzukamen. Egbers und Seifert mussten eine etwas schlechter platzierte Formation nach einem ungewollten Abgang vorbeiziehen lassen, wodurch im Mehrkampf das Treppchen nur haarscharf verfehlt wurde.

Das war eine starke Saison: Die Handballerinnen des FC Schüttorf 09 haben ihre erste Spielzeit nach dem Aufstieg in die Oberliga mit Platz zehn und damit mit dem sicheren Klassenverbleib abgeschlossen. Das Team von Heiner Lötgering und Simona Liedtke holte in der Saison 2017/2017 in 26 Begegnungen insgesamt neun Siege und teilte sich drei Mal mit dem Gegner die Punkte. Damit erarbeiteten sich die Obergrafschafterinnen einen deutlichen Vorsprung auf die zwei Abstiegsplätze. Für die gute Entwicklung, die die Mannschaft genommen hat, sprach auch das Ergebnis am 4. März, als die Schüttorferinnen den späteren Oberliga-Meister VfL Stade im Heimspiel mit 29:28 besiegten. Für den Titelträger war es der einzige Punktverlust im gesamten Saisonverlauf. Nach dem Abschied von Coach Heiner Lötgering hat beim FC 09 Alfred Korthaneberg das Zepter übernommen. Für ihn ist die Liga Neuland, war er doch bisher in Westfalen tätig, zuletzt bei Vorwärts Wettringen in der Oberliga. Das Trainerteam aus Korthaneberg, Liedtke und Klaus Bruning setzt auch in dieser Saison auf Tempo-Handball. Mit Erfolg: Die Schüttorferinnen sind gut gestartet und rangieren nach knapp der Hälfte der Saisonspiele in der oberen Tabellenhälfte. Im ersten Saisonteil gelangen bereits beeindruckende Erfolge. Das Team von Korthaneberg setzte sich zum Beispiel in den Heimspielen gegen die Topteams des BV Garrel und der HSG Hude/Falkenburg durch.

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