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01.12.2017, 06:00 Uhr

GN-Leser wählen ihre Sportler des Jahres

Wer bei der 19. Sportlerwahl der Grafschafter Nachrichten mitmacht, kann seinen Favoriten zum Sieg verhelfen – und zudem wertvolle Preise gewinnen. Die Abstimmung erfolgt per Wahlcoupon und hier auf GN-Online.

GN-Leser wählen ihre Sportler des Jahres

Durch das Galaprogramm wird wieder Katrin Müller-Hohenstein führen. Foto: Wohlrab

gn Nordhorn. Die Leserinnen und Leser haben auch im Jahr 2017 die Wahl: Sie können wieder die GN-Sportler des Jahres küren. Gesucht werden die Sportlerin, der Sportler, der Nachwuchssportler und die Mannschaft des Jahres. Stimmen können per Wahlcoupon oder hier auf GN-Online abgegeben werden. Die Kandidaten-Listen wurden auch dieses Mal von den GN-Lesern mitbestimmt, die Vorschläge eingereicht haben. Die Sportredaktion hat einige aufgegriffen, wenn – aus ganz unterschiedlichen Gründen – auch nicht alle. Die GN-Sportler des Jahres 2017 werden bei der nächsten Sportgala der Stadt Nordhorn am Freitag, 19. Januar 2018, im Euregium bekannt gegeben und ausgezeichnet. Durch das Programm des Sportlerballs wird Katrin Müller-Hohenstein führen.

Wer noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist, kann Tickets für den traditionellen Nordhorner Sportlerball im Euregium ordern. Karten sind zum Preis von 55 Euro bei der Stadt Nordhorn erhältlich, Telefon 05921 878108, E-Mail stephan.toeller@nordhorn.de. Im Internet sind Karten über den Dienstleister „Pro Ticket“ erhältlich im GN-Ticketshop sowie bei allen „Pro-Ticket“-Vorverkaufsstellen. Hier kommen zum Kartenpreis eine Vorverkaufsgebühr sowie eventuell Portokosten hinzu.

GN-Leser wählen ihre Sportler des Jahres

Um diese Trophäen geht es bei der Sportlerwahl der Grafschafter Nachrichten . Foto: Wohlrab

Bei der Auswahl der Sportlerwahl-Kandidaten haben die GN-Sportredakteure versucht, verschiedenen Gesichtspunkten Rechnung zu tragen. Es sollten nicht allein herausragende Platzierungen im zu Ende gehenden Jahr das Nominierungs-Kriterium sein. Und so sind wieder einige Kandidaten darunter, die nicht unbedingt die Schlagzeilen beherrschen, deren Wirken aber dennoch Anerkennung verdient hat. Darüber hinaus war es das Bestreben, mit der Auswahl der Kandidaten möglichst auch die Vielfalt des Grafschafter Sports abzubilden.

Wichtig: Bindend sind die Vorschläge auf dem Stimmformular nicht. In jeder Kategorie steht auch ein Feld zur Verfügung, in das eine Kandidatin oder ein Kandidat nach eigener Wahl eingetragen werden kann.

Und so funktioniert’s: In jeder Rubrik darf nur ein Kreuz gemacht werden; alternativ kann im freien Feld unten ein eigener Kandidat eingetragen werden. Das Votum muss bis spätestens Sonntag, 17. Dezember, bei den GN eingegangen sein.

Unter allen Einsendern werden interessante Preise verlost, die regionale Firmen zur Verfügung gestellt haben. Wer mitmacht, kann also nicht nur seinem Favoriten zum Titel verhelfen, sondern auch selbst etwas gewinnen. Die Nordhorner Sportgala hat viele Höhepunkte zu bieten. Neben der Bekanntgabe der Sportlerwahl-Gewinner wird es wieder die städtische Sportlerehrung geben. Die Stadt Nordhorn zeichnet zum 45. Mal ihre erfolgreichen Athleten aus.

Die Galagäste werden auch wieder die Möglichkeit haben, an der beliebten Tombola teilzunehmen. Der Hauptpreis ist eine Traumreise im Wert von mehr als 8500 Euro mit dem Kreuzfahrtschiff „MS Astor“ unter dem Motto „Savoir Vivre – Leben wie Gott in Frankreich“. Für die musikalische Begleitung der Gala wird die „Chris Genteman Group“ sorgen.

>>> Jetzt hier die GN-Sportler des Jahres wählen!

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Sportlerin des Jahres 2017

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Kathrin Albers hatte beim SV Wietmarschen großen Anteil am Durchmarsch von der Kreisklasse bis in die 3. Liga. Vom Stamm dieses Teams ist sie die einzige Volleyballerin, die auch in der vergangenen Saison noch aktiv war und maßgeblichen Anteil am erneuten Drittliga-Aufstieg hatte. Da sie ihr drittes Kind erwartet, legt sie als Spielerin eine Pause ein, ist aber weiter als Co- und Jugendtrainerin dabei. Niemand zweifelt daran, dass sie in der nächsten Saison wieder auf dem Feld stehen wird.

Kathrin Bookholt vom SV Suddendorf-Samern gehörte in der Saison 2016/17 zu den torgefährlichsten Fußballerinnen der Oberliga – und trug mit 13 Treffern zum Klassenverbleib der höchstrangigen Grafschafter Fußballmannschaft bei. Auch in der neuen Spielzeit wies die 22-Jährige mit sieben Toren in den ersten neun Spielen bereits ihre Torgefahr nach. Bookholt ist seit mehreren Jahren Leistungsträgerin in der ersten Frauen-Mannschaft ihres Heimatvereins, die seit 2014 zwei Mal aufstieg.

Marlena Brenner gewann bei der Weltmeisterschaft der Gespannfahrer im August in Minden gleich zwei Goldmedaillen: Erst holte die 22-Jährige aus Samern mit „Leonardo“ bei ihrer ersten WM-Teilnahme überhaupt den begehrten Titel bei den Pony-Einspännern dank einer fehlerfreien Runde durch den abschließenden Hindernisparcours, kurz danach gewann die deutsche Vizemeisterin des Jahres 2017 mit der deutschen Equipe auch Gold in der Mannschaftswertung.

Jennifer Geerties aus Emlichheim feierte in diesem Jahr mit dem Schweriner SC nicht nur zum ersten Mal in ihrer Karriere die deutsche Volleyball-Meisterschaft, die 23-Jährige führte die Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern später als Kapitänin auch zum Sieg im Supercup. Und in der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft ist sie längst eine Leistungsträgerin. Bei der Europameisterschaft in Aserbaidschan zogen Geerties und die „Schmetterlinge“ ins Viertelfinale ein.

Laura Hackmack durfte sich nach ihrem überraschenden Gewinn der Landesmeisterschaft mit den besten Degenfechterinnen Deutschlands messen. Bei den Titelkämpfen in Leipzig überstand die Fechterin von Vorwärts Nordhorn mit drei siegreichen Gefechten die Gruppenphase und zog in die Hauptrunde ein. Hier unterlag sie Lena Kunjan aus der Fechter-Hochburg Tauberbischofsheim. Hackmack schaffte nach sieben Jahren Training den Sprung zur deutschen Meisterschaft.

Lea Maathuis ist die Spitzenspielerin beim Tischtennis-Verbandsligisten SV Hoogstede. Die Niedergrafschafterin hatte in der vergangenen Spielzeit großen Anteil am Aufstieg ihrer Mannschaft. In der Landesliga-Saison 2016/2017 verbuchte die Hoogsteder Topspielerin eine starke Einzel-Bilanz von 35 Siegen und nur zehn Niederlagen. Darüber hinaus engagiert sich Lea Maathuis im Hoogsteder SV und ist ein wichtiger Pfeiler im Vereinsleben. Die Kinder schätzen und lieben sie.

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Sportler des Jahres 2017

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Maurice Backschat vom LCN hat 2017 herausragende Leistungen erbracht. Der Triathlet belegte beim Ironman 70.3 in Estland über 70,3 Meilen den dritten Platz. Mit diesem Ergebnis schaffte er die Qualifikation für die WM 2018 in Südafrika. Außerdem kehrte der Nordhorner von der Weltmeisterschaft im Langdistanz-Triathlon mit der Silbermedaille der Altersklasse M 25 bis 29 aus dem kanadischen Penticton zurück. Bei Laufwettkämpfen in der Region verbuchte er diverse Podestplätze.

Dennis Brode trifft und trifft und trifft . . . Der Spielertrainer des VfL Weiße Elf Nordhorn sicherte sich in der Saison 2016/2017 in einem spannenden Endspurt mit seinem Lohner Konkurrenten Kamaljit Singh die Torjägerkrone der Fußball-Bezirksliga. Der 36-Jährige erzielte 34 Treffer in 30 Partien und kam damit auf einen Schnitt von mehr als einem Tor pro Spiel. Als Torjäger und spielender Trainer führte Brode sein Team mit seinem Kollegen Thomas kleine Lögte zur Vizemeisterschaft.

Michael David vom Karateverein Nordhorn ist als Kampfrichter international im Einsatz. Als Aktiver feierte er im Februar bei der Landesmeisterschaft in der Masterklasse mit Platz drei im Kumite ein Comeback. Wegen des Verletzungsrisikos verzichtete er auf die DM, da er sich auf die Prüfung zum 5. Dan vorbereitet hat, die er gerade mit einer sehr guten Leistung bestanden hat. Dies ist umso bemerkenswerter, da er im Kreis Borken wohnt und für jedes Training knapp 180 km zurück legt.

Siegbert Gnoth hat mit einer Höhe von 2,85 Metern einen Europarekord im Stabhochsprung der Klasse M 75 aufgestellt. Außerdem wurde der Gildehauser Leichtathletik-Senior in dieser Disziplin im dänischen Aarhus Europameister und holte Silber im Hochsprung. Bei der deutschen Meisterschaft siegte Gnoth im Stabhochsprung und im Dreisprung. In der Landesbestenliste nimmt der TuS-Athlet vier Mal Platz eins ein (Stabhoch-, Drei- und Hochsprung sowie Speerwurf).

Jürgen Lehmann hat 2017 seinen insgesamt 200. Marathon- beziehungsweise Ultralauf absolviert. Diese magische Grenze erreichte der Niedergrafschafter, als er in diesem Jahr seinen 21. Lauf über die Marathon- oder eine Ultra-Distanz absolvierte. Besonders begeistert ist Jürgen Lehmann von den Ultralangstreckenläufen, zum Beispiel die 100 Kilometer in Biel (Schweiz) oder den 100 Meilen von Berlin. Außerdem gehört der Emlichheimer zum Team des SCU, das den Pfingstlauf organisiert.

Alexander Terwolbeck ist beim Handball-Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen der Denker und Lenker auf dem Feld. Das Eigengewächs, das seit 1996 für die HSG spielt, zieht aber nicht nur als zentraler Rückraumspieler die Fäden im Team von Trainer Heiner Bültmann. Der Mittelmann führt die Zweitliga-Handballer auch als Spielführer auf das Feld. Außerdem übernimmt der 27-Jährige auch im Abschluss Verantwortung und gehört regelmäßig zu den Torschützen seines Teams.

© Westdörp, Werner

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Nachwuchssportler des Jahres 2017

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Marvin Beckemper hat mit Platz drei beim Nordhorner Triathlon in einem erfolgreichen Sportjahr für einen Höhepunkt gesorgt. Dabei kam er eine Sekunde vor der Triathlon-Legende Klaus Eckstein ins Ziel. Darüber hinaus verbuchte der Grafschafter weitere vordere Platzierungen bei Lauf- und Triathlon-Veranstaltungen. Im Halbmarathon verfehlte er Rang eins der Landesbestenliste nur um zwei Sekunden. Und auch im Schwimmen war der Waspo-Aktive erfolgreich.

Josy Daems hat in diesem Jahr gewonnen, was es zu gewinnen gibt: Der absolute Höhepunkt war aber der Sieg bei der inoffiziellen Junioren-WM im kroatischen Umag. Im Finale der „Champions Bowl“ besiegte Daems die Niederländerin Nijkamp in einem packenden Drei-Satz-Match. Zuvor hatte das Talent des TV Sparta 87 Nordhorn bereits das nationale Jüngstenturnier gewonnen und wandelte damit auf den Spuren von Tennisgrößen wie Sabine Lisicki oder Angelique Kerber.

Filip John vom FC Schüttorf 09 gehört sowohl in der Halle als auch im Sand zu den größten Volleyball-Talenten in Deutschland. Seit dem Sommer ist er im Internat des VC Olympia Berlin zu Hause. Zuvor hatten mit dem Volleyball-Internat in Frankfurt und dem Olympia-Projekt in Berlin gleich zwei Bundesstützpunkte um die Gunst des Ausnahmetalentes geworben. Im Beachvolleyball hat er mit den „Youth Olympic Games“ in Buenos Aires 2018 ein Ziel vor Augen.

Niklas Lübke hat mit den Paderborn Dolphins erstmals die Deutsche U 19-Meisterschaft in der German Football League Juniors (GFLJ) gewonnen. Der American Footballer aus Nordhorn investiert jede freie Sekunde in seinen Sport. Das große Ziel ist, auf ein College in den USA zu gehen und dort Football zu spielen. Zunächst aber freut er sich auf die neue Saison im Mai, in die sein Team als Titelverteidiger geht. Dann spielt Lübke wieder in der Offense als Wide Receiver.

Felix Morshuis (Waspo Nordhorn) hat Ende Mai seine Premiere bei einer deutschen Jahrgangs-Meisterschaft gefeiert. Das Schwimm-Talent des Jahrgangs 2003 verbesserte über 100 m Brust seine Bestleistung um 0,6 Sekunden auf 1:13,98 Minuten – Rang 14 bei 30 Teilnehmern. Über 50 m wurde er mit 33,43 Sekunden 18. und über 200 m Brust 17. Für die Titelkämpfe hatte er sich mit drei Landesmeister-Titeln und einem dritten Platz bei der norddeutschen Meisterschaft qualifiziert.

Sophie Reef reitet auf einer Erfolgswelle: Die Nachwuchsreiterin des RFV Samern schaffte in sechs Monaten das scheinbar Unmögliche: zehn Siege in schweren Dressurprüfungen. Für diese starke Leistung erhielt Reef das Goldene Reitabzeichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). In der Folge ging für die junge Dressuramazone ein weiterer Traum in Erfüllung: Mit „Rue Noblesse“ wurde das Samerner Talent in den Bundes-Perspektivkader aufgenommen.

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Mannschaft des Jahres 2017

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Die U 18-Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim haben bei der deutschen Meisterschaft in Biberach mit dem Gewinn der Silbermedaille aufgetrumpft. Im Endspiel hatte das SCU-Team im Tiebreak mit 22:25, 25:22 und 9:15 gegen den SV Lohhof das Nachsehen. Zuvor war die Mannschaft von Michael Lehmann und Gerda Masselink ohne Satzverlust bis ins Finale durchmarschiert und hatte im Halbfinale sogar den Dresdner SC mit 25:23 und 25:22 besiegt. Die Emlichheimerinnen brachten dem sächsischen Bundesstützpunktteam die erste Niederlage bei einer deutschen Meisterschaft seit langem bei. „Dresden ist in der Altersklasse das Aushängeschild. Das war wirklich ein grandioses Halbfinale auf extrem hohem Niveau. Für viele war es das vorweggenommene Endspiel“, stellte Lehmann fest. Im Endspiel hatte der SCU nach verlorenem ersten Satz auch im zweiten Durchgang lange Zeit zurückgelegen (15:20), am Satzende aber mit viel Kämpferherz die Wende geschafft. Im Tiebreak lag das Team noch mit 5:4 in Front, anschließend zog Lohhof aber entscheidend davon. „Wir haben wieder einmal bewiesen, dass wir im Jugendbereich im Konzert der ganz Großen nicht nur dabei sind, sondern eine herausragende Rolle spielen“, sagte Abteilungsleiter Heino Konjer – und fügte hinzu: „Wir haben heute alle Bundesstützpunktteams hinter uns gelassen.“

Eindeutig dominiert haben die Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim II die Saison 2016/17 in der Regionalliga. Die Meisterschaft stand schon drei Spieltage vor Schluss fest, am Ende feierte die Mannschaft von Trainerin Claudia Volkers 17 Siege in 18 Partien. Das große Plus war der ausgeglichen besetzte Kader. „Wir haben eine gute Mischung, sagte Volkers.
Die SCU-Reserve war nach einem personellen Umbruch mit vielen neuen, aber im Emlichheimer Volleyball sehr bekannten Gesichtern in die Regionalliga-Saison gestartet: Mit Kira Gosink, Jane Helweg, Dana Volkers, Thori Kwast und Majela Dasler waren gleich fünf Spielerinnen dabei, die in den vergangenen Jahren zum Zweitliga-Kader des Klubs gezählt hatten. Die Erwartungshaltung war zwar groß, die große Überlegenheit in der Liga war in dieser Form dennoch nicht zu erwarten gewesen. Entsprechend ausgelassen haben die Emlichheimerinnen ihren Triumph gefeiert: „Die Freude über den Meistertitel war riesig“, berichtete Trainerin Volkers von der Aufstiegsfeier.
In der Saison 2017/18 spielt die SCU-Zweite erstmals in der 3. Liga und reiht sich nach der Hinrunde im Mittelfeld ein.

© Hinnerk Schröer

Durch einen 8:3-Sieg im vorletzten Punktspiel in Emden haben die Tischtennisspielerinnen des Hoogsteder SV ihr Meisterstück in der Landesliga gemacht. Damit verbunden war der Aufstieg des Teams in die Verbandsliga.Im letzten Spiel der Saison ließen Martina Legtenborg, Katrin Harms-Ensink, Lea Maathuis, Bianca Wortelen, Katrin Hindriks und Julia Wojtaszek gegen das Schlusslicht aus Delmenhorst dann noch einen 8:0-Kantersieg folgen, sodass die Niedergrafschafterinnen nach 18 Spielen eine starke Bilanz von 16 Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage vorzuweisen hatten. Damit hatte das HSV-Team drei Punkte Vorsprung auf den direkten Verfolger Hundsmühler TV. In der neuen sportlichen Umgebung steht das Team aus der Niedergrafschaft zwar in der unteren Tabellenhälfte, die HSV-Spielerinnen konnten aber auch schon Siege gegen die sportlich stärkere Konkurrenz einfahren.

Fünf deutliche Siege in sechs Saisonspielen, dazu starke 30:6 Matchpunkte: Die Tennisspielerinnen des TC Rot-Weiß Neuenhaus haben der Wintersaison in der Landesliga ihren Stempel aufgedrückt und kehrten somit als Meister in die Oberliga zurück. Ihr Meisterstück machten die Niedergrafschafterinnen mit einem 6:0-Kantersieg gegen den SVE Wiefelstede II. Es war das vierte „zu Null“ in der sechsten Begegnung. Auch in dieser Partie trumpften die Neuenhauserinnen mit einer konzentrierten Teamleistung auf und entschieden alle vier Einzel sowie die beiden Doppel für sich. Vor heimischem Publikum wollte sich der TC Rot-Weiß gerne mit einer sehenswerten Leistung verabschieden – und das gelang dem Team dann auch. Nachdem der Gesamtsieg gegen Wiefelstede bereits nach den Einzel-Begegnungen festgestanden hatte, waren die Doppel nur noch Kür. Dennoch sprangen auch hier klare 2:0-Erfolge für den neuen Meister heraus. „Es macht immer wieder Spaß, den Mädels zuzugucken und auch zu registrieren, mit welcher Professionalität sie agieren, auch wenn es eigentlich um nichts mehr geht“, zollte Teambetreuerin Lynn Beyer der Mannschaft ein weiteres Mal Respekt.

Das Mixpaar Jonatan Seifert und Jolin Egbers vom VfL Weiße Elf Nordhorn hat bei der deutschen Jugendmeisterschaft der Sportakrobatik im bayrischen Friedberg die Bronzemedaille gewonnen. Das Duo, das mit Trainerin Rebecca Haase zu den zweitägigen Titelkämpfen reiste, hatte sich zuvor im Landesfinale für den Wettbewerb qualifiziert. Mit dem Erfolg in Bayern wurde zum ersten Mal eine Medaille auf Bundesebene gewonnen.
Die Aufregung war groß bei Jonatan Seifert und Jolin Egbers, die erstmals an einer deutschen Meisterschaft teilnahmen. Das Duo zeigte zunächst seine Balanceübung. Aufgrund der Nervosität führten die Grafschafter die Elemente nicht sauber genug aus, sodass es nur zu Platz vier reichte. Am Abend stand noch die Dynamikübung an, die die VfL-Sportler mit viel Motivation und Ehrgeiz angingen. Der Lohn war der erste Medaillengewinn einer VfL-Formation bei einer deutschen Meisterschaft. Seifert und Egbers sicherten sich hinter den beiden Formationen aus der deutschen Nationalmannschaft den Bronzerang. Außerdem qualifizierten sich die Grafschafter auch für das Finale am Sonntag, in dem sie eine kombinierte Übung zeigen mussten, wozu auch die beiden Wertungen vom Vortag hinzukamen. Egbers und Seifert mussten eine etwas schlechter platzierte Formation nach einem ungewollten Abgang vorbeiziehen lassen, wodurch im Mehrkampf das Treppchen nur haarscharf verfehlt wurde.

Das war eine starke Saison: Die Handballerinnen des FC Schüttorf 09 haben ihre erste Spielzeit nach dem Aufstieg in die Oberliga mit Platz zehn und damit mit dem sicheren Klassenverbleib abgeschlossen. Das Team von Heiner Lötgering und Simona Liedtke holte in der Saison 2017/2017 in 26 Begegnungen insgesamt neun Siege und teilte sich drei Mal mit dem Gegner die Punkte. Damit erarbeiteten sich die Obergrafschafterinnen einen deutlichen Vorsprung auf die zwei Abstiegsplätze. Für die gute Entwicklung, die die Mannschaft genommen hat, sprach auch das Ergebnis am 4. März, als die Schüttorferinnen den späteren Oberliga-Meister VfL Stade im Heimspiel mit 29:28 besiegten. Für den Titelträger war es der einzige Punktverlust im gesamten Saisonverlauf. Nach dem Abschied von Coach Heiner Lötgering hat beim FC 09 Alfred Korthaneberg das Zepter übernommen. Für ihn ist die Liga Neuland, war er doch bisher in Westfalen tätig, zuletzt bei Vorwärts Wettringen in der Oberliga. Das Trainerteam aus Korthaneberg, Liedtke und Klaus Bruning setzt auch in dieser Saison auf Tempo-Handball. Mit Erfolg: Die Schüttorferinnen sind gut gestartet und rangieren nach knapp der Hälfte der Saisonspiele in der oberen Tabellenhälfte. Im ersten Saisonteil gelangen bereits beeindruckende Erfolge. Das Team von Korthaneberg setzte sich zum Beispiel in den Heimspielen gegen die Topteams des BV Garrel und der HSG Hude/Falkenburg durch.

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