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23.01.2019, 16:09 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Wehr Isterberg rückt zu 1050 Einsatzstunden aus

Auf ein sehr arbeitsreiches Jahr blickte Ortsbrandmeister Hermann Rademaker auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Isterberg zurück. 62 Mitglieder sind derzeit in der Wehr Isterberg aktiv. Es gibt drei Neuaufnahmen.

Zogen Bilanz (vorne, von links): Samtgemeindebürgermeister Manfred Windhaus, Gemeindebrandmeister Jens Grävemäter, Wiebke Neesen, stellvertretender Ortsbrandmeister Jürgen Bergjan, Rieke Kottmann, Floris Hanfeld, Bürgermeister Quendorf Hermann Rademaker und Ortsbrandmeister Hermann Rademaker sowie (hinten, von links) Kreisbrandmeister Uwe Vernim, Henning Bült, Frank Dobben, Michael Meyer, Christian Woltmann, Leon Bischop und Bürgermeister Isterberg Günter Wilmink. Foto: Feuerwehr

Zogen Bilanz (vorne, von links): Samtgemeindebürgermeister Manfred Windhaus, Gemeindebrandmeister Jens Grävemäter, Wiebke Neesen, stellvertretender Ortsbrandmeister Jürgen Bergjan, Rieke Kottmann, Floris Hanfeld, Bürgermeister Quendorf Hermann Rademaker und Ortsbrandmeister Hermann Rademaker sowie (hinten, von links) Kreisbrandmeister Uwe Vernim, Henning Bült, Frank Dobben, Michael Meyer, Christian Woltmann, Leon Bischop und Bürgermeister Isterberg Günter Wilmink. Foto: Feuerwehr

Isterberg Die Ortsfeuerwehr Isterberg zählt aktuell 62 Mitglieder. Diese setzen sich aus 42 Mitgliedern in der Einsatzabteilung, elf Mitgliedern in der Altersabteilung sowie neun Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr zusammen. Zu 36 Einsätzen rückten sie im vergangenen Jahr aus. Im Vorjahr waren es noch 21. Diese teilen sich in 17 Brandeinsätze und 18 Hilfeleistungen sowie eine Brandsicherheitswache auf.

Das Einsatzspektrum war groß. Sturmeinsätze, Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, Tierrettung, Ölspuren, Pkw- und LKW-Brände sowie Flächen- und Böschungsbrände standen auf der Einsatzagenda. Unvergessen bleibt der Moorbrand auf dem Gelände der WTD 91 Meppen. Hier waren vom 19. bis zum 23. September zwölf Isterberger Einsatzkräfte eingesetzt. Insgesamt erhöhten sich die Einsatzstunden vom Vorjahr (334) auf aktuell 1050 Stunden.

Erfreulich bei den vielen und nicht immer ungefährlichen Einsätzen sei laut Rademaker, dass alle Einsatzkräfte unfallfrei von den Einsätzen zurückgekehrt sind. Bei den Lehrgängen auf Kreis- und Landesebene, bei den 23 Dienstabenden sowie bei den Übungen wurde theoretisches und praktisches Wissen vermittelt. Insgesamt leisteten die Kameraden 3800 Stunden.

Die Haussammlung in der Gemeinde Isterberg für blinde Mitmenschen erbrachte im vergangenen Jahr 1244 Euro. Kritik übte Ortsbrandmeister Hermann Rademaker an der Umstellung vom alten Leitstellenprogramm Cellios sechs auf sieben. Viele Daten, die in Cellios sechs eingepflegt wurden, waren in Cellios sieben verschwunden. Der Brandschutzbedarfsplan sieht die Beschaffung eines Hilfelöschfahrzeugs HLF 20 vor. „Der Antrag für das Fahrgestell ist gestellt“, heißt es in der Mitteilung der Wehr.

Nach dem Jahresbericht wurde Frank Dobben für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Befördert wurden Henning Bült, Jeremi Deters und Michael Meyer zum Oberfeuerwehrmann sowie Wiebke Neesen zur Hauptfeuerwehrfrau und Christian Woltmann zum Hauptfeuermann. Samtgemeindebürgermeister Manfred Windhaus bedankte sich für die geleistete Arbeit und lobte den guten Ausbildungsstand. Kreisbrandmeister Uwe Vernim berichtete von den Umbaumaßnahmen an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Nordhorn und über die künftige Kreisfeuerwehrbereitschaft; er dankte allen Einsatzkräften für die hohe Einsatzbereitschaft.

Gemeindebrandmeister Jens Grävemäter hob hervor, dass die Einsatzzahlen bei den Feuerwehren in der Samtgemeinde deutlich gestiegen sind und dass alle Feuerwehren stark gefordert wurden, deshalb freue er sich über die drei Neuaufnahmen aus der Jugendfeuerwehr. Bürgermeister Günter Wilmink überbrachte die Grüße der Gemeinden Quendorf und Isterberg. Die Feuerwehr sei ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens.

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