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02.04.2019, 11:17 Uhr

Stegemann besucht Kunststoffnetzwerk der Ems-Achse

Bürokratieabbau, Energie, Kunststoff und Umwelt – das waren die Themen bei einem Austausch von Vertretern des Kunststoffnetzwerks der Ems-Achse mit Albert Stegemann bei der Firma Georg Utz GmbH in Schüttorf.

Stegemann besucht Kunststoffnetzwerk der Ems-Achse

Im Austausch über aktuelle Themen der Kunststoffindustrie (von links): Rüdiger Köhler (Georg Utz GmbH), Albert Stegemann (MdB), Ludger B. Vehring (Röchling) und Michael Hillenbrand (PlasticsEurope). Foto: Thorsten Heilker

Schüttorf Der Bundestagsabgeordnete hatte einen Austausch mit Fachleuten vor Ort angeregt, zu dem auch ein Vertreter des Verbands PlasticsEurope angereist war. Das Treffen wurde vom Kunststoffnetzwerk der Ems-Achse, welches geschäftsführend von Thorsten Heilker von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim geleitet wird, organisiert.

Die Firmenvertreter kritisierten die weiter wachsenden Dokumentations- und Nachweispflichten, die immer mehr Ressourcen in den Betrieben binden. Stegemann kündigte an, dass eine Plattformlösung für Erleichterungen bei der Datenübertragung sorgen soll und bot an, konkrete Vorhaben zum Bürokratieabbau zu unterstützen.

Beim Thema Energie standen vor allem die Folgen des Kohleausstiegs im Vordergrund. Ein nicht ausreichend geregelter Ausstieg führt zu Unsicherheiten bei den Betrieben, die langfristige Investitionsentscheidungen treffen müssen. Die Vorstandsmitglieder des Kunststoffnetzwerks Rüdiger Köhler (Georg Utz GmbH), Michael Ritz (Reinert-Ritz GmbH) und Ludger B. Vehring (Röchling) fordern einen konkreten Plan, wie der Ausstieg gelingen soll.

Die aktuelle Diskussion zur Umweltverträglichkeit von Kunststoffen beschäftigt neben der Politik auch die lokalen Unternehmen. Die Firmenvertreter kündigten an, stärker herausstellen zu wollen, wie umweltschonend Produkte aus Kunststoff sind, die in der Region hergestellt werden. So leisten die Firmen durch Programme wie „Null Granulatverlust“ einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Stegemann versprach, zur Versachlichung der aktuellen Diskussion beitragen zu wollen. Im Anschluss an das Gespräch konnte sich der CDU-Politiker bei einem Betriebsrundgang vom nachhaltigen Arbeiten der Firma Georg Utz überzeugen.

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