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25.06.2019, 16:12 Uhr

Klettern, hangeln und kriechen beim Höllenlauf in Schüttorf

Die Vorbereitungen des Höllenlaufs laufen auf Hochtouren und die Hindernisse stehen fest. Aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland treffen sich am Sonnabend, 21. September, Extremläufer und Fun-Hindernis-Läufer zum Höllenlauf.

Klettern, hangeln und kriechen beim Höllenlauf in Schüttorf

Die Teilnehmer gehen bis an ihre Grenzen. Foto: Hermsen

Schüttorf Zu drei Startzeiten können am Veranstaltungstag bis zu 1000 Teilnehmer um den Titel „Höllenläufer“ kämpfen. Für den Start um 12 Uhr ist das Teilnehmerlimit fast erreicht, sodass ab da dann nur noch Anmeldungen für die Starts um 14 und 16 Uhr angenommen werden.

Auf der Acht-Kilometer-Strecke wird von den Teilnehmern wieder viel abverlangt. Sie müssen über Wände klettern, hangeln, Wasserhindernisse und vieles mehr durch- und überlaufen. Wieder mit dabei ist die lebende Mauer („Teufelswächter“), die unberechenbar die Teilnehmer zur Verzweiflung bringen wird. Bei den „Teufelswächtern“ handelt es sich um die Nordhorner American Footballspieler der Eintracht Vikings. Auch der im vergangenen Jahr erstmals aufgebaute „Höllenschlund“ wird wieder für die Hindernisläufer und Zuschauer zur Attraktion.

Bei der Organisation des Höllenlaufs wird besonderes Wert darauf gelegt, dass Extremläufer, durch anspruchsvolle Hindernisse an ihre Leistungsgrenzen gebracht werden. Da der Hype des Extremlaufens auch weitere Sportler erreicht hat, die eine solche Veranstaltung als Fun-Hindernis-Lauf sehen, werden neben besonders schweren Hindernissen, sogenannte „Pussylines“ eingerichtet, die eine alternative Aktivität abverlangen. Nachdem die Sportler die Strapazen des Höllenlaufs über acht Kilometer geschafft haben, müssen sie beim Bogenschießen ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen.

Auch in diesem Jahr wird beim Höllenlauf die Niedersachsen-Trophy des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes vergeben. Teilnehmer, die um die Niedersachsen-Trophy kämpfen, müssen beim Höllenlauf die Haupthindernisse, ohne Nutzung der „Pussylines“, bewältigen. Es wird nur die Laufzeit gewertet, das heißt, dass das Bogenschießen nicht mit in die Wertung eingeht. Der Höllenlauf ist der einzige in Niedersachsen, der für die Niedersachsen-Trophy auserwählt wurde.

Beim Höllenlauf verzichtet der Veranstalter, FC Schüttorf 09, auf eine Gesundheitsschädigung der Teilnehmer. Stacheldraht, Strom und Eiswasser gibt es bei dieser Veranstaltung nicht. Wer über genügend Ausdauer, Kraft, Willensstärke und Konzentration verfügt, ist beim Höllenlauf richtig aufgehoben.

Anmeldungen zum Höllenlauf sind noch begrenzt möglich auf www.hoellenlauf.de.

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