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18.12.2019, 18:13 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Karl-Heinz Bach im Einsatz für Diakonie-Mitarbeiter

Vor Kurzem wurde der Suddendorfer Karl-Heinz Bach zum Vorsitzenden der Interessenvertretung der diakonischen Mitarbeiter (IDM) wiedergewählt. Seit nunmehr zwölf Jahren leitet Karl-Heinz Bach den Verband und geht in seine vierte Amtszeit als Vorsitzender.

Karl-Heinz Bach zum Vorsitzenden der Interessenvertretung der diakonischen Mitarbeiter (IDM) wiedergewählt. Archivfoto: Schönrock

Karl-Heinz Bach zum Vorsitzenden der Interessenvertretung der diakonischen Mitarbeiter (IDM) wiedergewählt. Archivfoto: Schönrock

Schüttorf Anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung im „Kunstwerk“ in Schüttorf kamen zahlreiche Delegierte aus dem gesamten Bundesgebiet in die älteste Stadt der Grafschaft Bentheim. Neben den Regularien und Berichten standen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung. Hier wurde Karl-Heinz Bach als Vorsitzender wiedergewählt.

Die IDM ist eine Solidargemeinschaft von Mitarbeitern in Kirche und Diakonie. Eines ihrer Ziele ist die Mitwirkung in den Arbeitsrechtlichen Kommissionen (BAT-KF/AVR DD), um die Bedingungen in den kirchlichen und diakonischen Arbeitsfeldern mitgestalten zu können. Hier führt der Suddendorfer mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Verhandlungen mit der Diakonie Deutschland in Berlin und mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit Sitz in Hannover, um Verbesserungen im kirchlichen und diakonischen Arbeitsrecht zu erreichen.

Karl-Heinz Bach freut sich auf seine Möglichkeiten, einen Verband zu leiten, der den Mitarbeitenden in Kirche und Diakonie spürbare Verbesserungen in den Tarif- und Arbeitsbedingungen bringt. „Es ist nicht immer einfach“, berichtet Bach, „hier ,alte Zöpfe‘ abzuschneiden und im Rahmen der Dienstgemeinschaft einvernehmliche Lösungen für die Beschäftigten in der Evangelischen Kirche in Deutschland und ihrer Diakonie zu erreichen.“

Die evangelische und katholische Kirche und deren Diakonie und Caritas beschäftigen in Deutschland zirka 1,3 Millionen Arbeitnehmer in ihren Einrichtungen und setzten ihr Arbeitsrecht im sogenannten „dritten Weg“ selbst. „Nach dem Öffentlichen Dienst sind wir der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland“, so Bach. Dies sei nicht nur den unterschiedlichen Aufgabenfeldern in der verfassten Kirche und ihrer Diakonie geschuldet, zum Beispiel in der Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, in den Krankenhäusern, Wohnheimen und Werkstätten der Diakonie, Kindertagesstätten und Sozialhilfeeinrichtungen, sondern auch den unterschiedlichen Strukturen in den einzelnen Bundesländern.

„Gottes Mühlen mahlen, aber sie mahlen langsam“, konstatiert Bach: „Nichtsdestotrotz ist und bleibt es aber eine spannende Aufgabe, die auch viele interessante Begegnungen mit sich bringt.“

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