30.04.2019, 14:44 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Juleica-Kursus des UJZ Komplex Schüttorf an der Nordsee

Themen wie Selbsteinschätzung, Konfliktsituationen, aber auch Lösungsmöglichkeiten standen neben dem Spaß an der Sache im Vordergrund.

17 neue Jugendleiter sind nach Dornumersiel gefahren, um am Juleica-Kursus teilzunehmen.Foto: privat

17 neue Jugendleiter sind nach Dornumersiel gefahren, um am Juleica-Kursus teilzunehmen.Foto: privat

Schüttorf Das Unabhängige Jugendzentrum Komplex Schüttorf ist vom 6. bis zum 12. April während eines Juleica-Kursus nach Dornumersiel gefahren. Die Jugendleiter-Card (Juleica) ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaber.

Zusätzlich soll die Juleica auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen. Sozialpädagoge Rainer Bluhm und Edda Rolink, die seit über zehn Jahren ehrenamtlich im Komplex tätig ist, leiteten den Kursus. Der Lehrgang wurde methodisch so gestaltet, dass nicht nur neue Dinge erlernt wurden, sondern auch der Spaß mit im Vordergrund stand.

Themen wie Selbsteinschätzung und Gruppeneinschätzung schweißte die Teilnehmer, den Veranstaltern zufolge, schon zu Anfang mehr zusammen. Die Jugendlichen wurden in vielen Aspekten der Jugendarbeit ausgebildet und konnten auch in verschiedensten Praxisübungen Erfahrungen sammeln.

Neben vielen Spiele-Einheiten, die die Teilnehmer selbst anleiteten, kam auch die Theorie nicht zu kurz. Die Gruppenmitglieder sind nun informiert über das Jugendschutzgesetz, die Funktion und Wirkung von Spielen auf das Gruppengefüge, ihre Rechte und Pflichten als Gruppenleiter sowie die ihrer zukünftigen Schützlinge. Durch zahlreiche Rollenspiele zum Thema Konfliktsituationen und Konfliktlösungsmöglichkeiten wurde von den Teilnehmern geübt, wie sie mit derartigen Situationen umgehen können. Auch wurden die verschiedenen Führungsstile durch Rollenspiele der Teilnehmer thematisiert.

Durch weitere Aufgaben, wie etwa den Bau eines Turms, wurde die Gruppe zunehmend harmonischer und wuchs stetig zusammen. Ebenfalls sorgten Spiele, die ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit sind, täglich für viel Spaß und gute Laune.

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