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02.04.2019, 15:29 Uhr

Grafschafter Schülerinnen erfolgreich bei „Jugend forscht“

Schülerinnen aus Schüttorf und Nordhorn waren beim Wettbewerb „Jugend forscht“ in Oldenburg erfolgreich. Sie wurden jetzt für ihre Experimente ausgezeichnet.

Grafschafter Schülerinnen erfolgreich bei „Jugend forscht“

Die Grundschülerinnen Anna Kröner (links) und Alina Tabea Schnieders freuen sich über ihren Erfolg. Fotos: EWE

Von Frauke Schulte-Sutrum

Schüttorf/Nordhorn 43 Projekte haben es in den Landesentscheid von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ geschafft. Die Sieger wurden jetzt im Oldenburgischen Staatstheater ausgezeichnet. 647 Schüler im Alter von neun bis 14 Jahren haben in Niedersachsen in der Juniorensparte an Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb teilgenommen. Ihre wissenschaftlichen Projekte stellten sie im Vorfeld des Landesentscheids in acht Regionalwettbewerben vor.

43 Forscherteams mit zusammen 71 Schülerinnen und Schülern schafften es in den Landesentscheid, der vom 28. bis 30. März in Oldenburg unter dem Motto „Frag Dich!“ zum 16. Mal stattfand. Als Patenunternehmen Niedersachsen richtet das Energieunternehmen EWE den Landeswettbewerb bereits seit 2004 aus. Landeswettbewerbsleiterin Valentina Holle: „Entsprechend dem Motto haben die Jungforscherinnen und Jungforscher gefragt und vor allem nach Antworten gesucht. Dabei haben Sie insbesondere gut überlegt, sich Experimente und Aufbauten ausgedacht und umgesetzt. Ich gratuliere allen Gewinnerinnen und Gewinnern!“

Die Arbeiten der jungen Forscherinnen und Forscher in sieben naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Disziplinen wurden von einer jeweils vierköpfigen, fachkundigen Jury begutachtet. Überzeugen mussten die Schülerteams nicht nur mit ihren Untersuchungen und Experimenten, sondern auch mit der Präsentation ihrer Forschungsarbeiten. Die Sieger konnten sich über Geld- und Sachpreise freuen.

Schüttorfer Schülerinnen

Unter den Siegern sind Anna Kröner, neun Jahre, und die zehnjährige Alina Tabea Schnieders der Grundschule auf dem Süsteresch Schüttorf. Sie beschäftigten sich mit ihrem Betreuungslehrer Johannes Kock mit dem Thema „Das Kaugummirätsel – einfach nur lecker oder auch hilfreich im Unterricht?“ Um das zu testen, haben sie eine Reihe von Konzentrationstests mit ihren Mitschülern durchgeführt. Diese Tests waren Matheaufgaben, Höraufgaben und Aufgaben zur Testung des Kurzzeitgedächtnisses, bei denen sich die Mitschüler Begriffe merken mussten. „Durch die Auswertung der vielen Tests haben wir ein Ergebnis erhalten, das uns wirklich überrascht hat. In allen drei Bereichen hatte das Kaugummi gar keine oder sogar eine schlechte Wirkung. Der schlechte Ruf des Kaugummis in der Schule wurde durch unsere Forschung also leider teilweise bestätigt“, werden die Mädchen in einer Pressemitteilung des Wettbewerbs zitiert.

Grafschafter Schülerinnen erfolgreich bei „Jugend forscht“

Glücklich halten (von links) Zoe Heinen, Marie Esders, Lina Hüsemann und Lina Umbreit ihre Urkunden in den Händen.

Auch Zoe Heinen, 13 Jahre, und Marie Esders, 14 Jahre, sowie Lina Umbreit, 14 Jahre, und Lina Hüsemann, 13 Jahre, vom Evangelischen Gymnasium Nordhorn waren bei „Jugend forscht“ erfolgreich. „Können Alltagsgegenstände durch 3D-Drucke kostengünstig ersetzt werden?“ Dieser Fragestellung sind Lina Umbreit und Lina Hüsemann nachgegangen. Als Testobjekte konstruierten und druckten die Schülerinnen Regalträger aus verschiedenen Materialien und testeten diese über die Belastbarkeitsgrenze hinaus. So zeigten die Schülerinnen, dass bei den Materialien deutliche Unterschiede bestehen. Der Werkstoff, dem am meisten zugetraut wurde, war letztendlich nicht der beste. „Eine Erkenntnis die in Zukunft zu vielen Einsparungen führen kann“, teilt die Schule den GN mit.

Auch die Schülerinnen Zoe Heinen und Marie Esders wurden für ihre Arbeit „Mikroplastik im Wasser“ vor Ort ausgezeichnet. Die beiden Schülerinnen mikroskopierten Wasserproben aus Ems, Vechte und Hase und fanden in allen drei Proben Plastikbestandteile. Außerdem untersuchten sie die Löslichkeit von Plastik in Wasser. Beide Teams hatten bereits im Regionalwettbewerb in Lingen jeweils den 1. Platz belegt. fsu

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