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24.06.2019, 12:16 Uhr

Ethanol-Kamine: Feuerwehr gibt Tipps zum richtigen Umgang

Kamine und Tischfeuer, die mit Bio-Ethanol betrieben werden, sind eine beliebte Alternative zu herkömmlichen Kaminen. Der flüssige Brennstoff birgt jedoch Risiken beim Gebrauch. Die Feuerwehr Schüttorf teilt mit, was es zu beachten gibt.

Ethanol-Kamine: Feuerwehr gibt Tipps zum richtigen Umgang

Offene Flamme im Wohnzimmer: Ethanolkamine und Tischfeuer sollen eine angenehme Atmosphäre verbreiten. Symbolbild: dpa/Inga Kjer

Schüttorf Bei einer Verpuffung in Suddendorf sind am Sonntagabend zwei Frauen lebensgefährlich verletzt worden. Eine 52-Jährige hatte ein Tischfeuer mit Bioethanol aufgefüllt, als es zu der starken Verpuffung kam. Die Feuerwehr Schüttorf gibt Tipps, wie sich solche Unfälle vermeiden lassen:

  • Offene Flammen: Verzichten Sie ganz auf offene Flammen durch Ethanol-Kamine, wenn kleine Kinder oder Haustiere bei ihnen leben.
  • Befüllen: Besonders heikel ist das Nachfüllen von Ethanol-Kaminen mit dem hochentflammbaren Brennstoff. Füllen Sie unter keinen Umständen Ethanol nach, während der Kamin brennt oder noch heiß ist. Nachgefüllt werden darf immer nur in ein komplett kaltes Gerät Anzünden Halten Sie sich beim Anzünden an die Gebrauchsanleitung. Gehen Sie dabei Abstand zum Kamin.
  • Feuer beaufsichtigen: Lassen Sie das Feuer niemals aus den Augen. Verlassen Sie insbesondere nicht Haus oder Wohnung, während der Kamin noch brennt. Stellen Sie sicher, dass die Flamme erloschen ist, bevor Sie zu Bett gehen.
  • Löschen: Versuchen Sie Flammen sofort zu löschen, wenn das Ethanol außerhalb des Kamins in Brand gerät. Das geht nach Angaben der Feuerwehr etwa mit einem Schaum-Feuerlöscher. Achten Sie darauf, dass er für brennende Alkohole geeignet ist. Ist kein Feuerlöscher im Haus, kann eine schwere Baumwolldecke helfen, den Brand zu löschen. Verständigen Sie sofort die Feuerwehr unter der Rufnummer 112.
  • Lüften: Beim Verbrennen von Bio-Ethanol entstehen neben Wasser und Kohlenstoffdioxid auch Schadstoffe. „Durch das Kohlenstoffdioxid wird die Luft feuchter und schneller verbraucht“, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr Schüttorf. Lüften Sie deshalb regelmäßig, ihre Räume. Dabei gilt: Je kleiner das Zimmer, desto mehr müssen Sie lüften.
Bei einer Verpuffung in Suddendorf sind am Sonntagabend zwei Frauen lebensgefährlich verletzt worden. Eine 52-Jährige hatte ein Tischfeuer mit Bioethanol aufgefüllt, als es zu der starken Verpuffung kam.
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