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14.01.2018, 13:47 Uhr

Es wird derbe im Komplex

Das 12. Metal Bang Konzert steht im Schüttorfer Jugendzentrum bevor. Drei Bands stehen im Februar auf der Bühne.

Es wird derbe im Komplex

Cripper.

gn Schüttorf. Am Sonnabend, 17. Februar, veranstaltet Zikadumda, die Konzertinitiative des UJZ Komplex, das 12. „Metal Bang“-Konzert mit den Bands Dawn of Disease und Cripper sowie der Supportband Supreme Carnage. Einlass für das Konzert ist um 19.30 Uhr.

Der Eintritt beträgt 12,50 Euro im Vorverkauf. Karten für diese Veranstaltung gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen der Region (alle Orte der Grafschaft außer Emlichheim haben mindestens eine „Reservix“-Vorverkaufsstelle) oder im Internet, auch zum Selbstausdrucken (mehr Informationen dazu auf der Internetseite www.komplex-schuettorf.de).

Cripper

Den Musikstil von Cripper treffend zu bezeichnen, ist eine Herausforderung. Vielleicht schon mit dem 2014 veröffentlichten Album „Hyena“, spätestens aber mit der 2017er-Keule „Follow Me: Kill!“ lässt sich der Stil der fünfköpfigen Band aus Hannover nicht mehr simpel nur als Thrash bezeichnen. Die Stoßrichtung hat sich seit der ersten Veröffentlichung von eher technischem Thrash-Metal zu einer eigenständigen, extremen Metal-Richtung entwickelt. Dabei haben sich Cripper nie durch Genregrenzen beeinflussen lassen, sondern ihrer kreativen Ader freien Lauf gelassen. Die Truppe sagt über ihr 2017er-Werk: „ Zehn arschtretende Songs, mal pfeilschnell, mal atmosphärisch-episch, nie 08/15, sondern immer intensiv und auf die Zwölf“. „Follow Me: Kill!“ erweitert die Diskografie von Cripper um frische, spannende Elemente. Dabei werden aber die Wurzeln des Quintetts nicht vergessen, sondern mit in die musikalische Weiterentwicklung integriert. Herausgekommen ist ein Werk, welches bandtypische Härte und Groove beinhaltet und darüber hinaus mit atmosphärischen Bestandteilen dem Album eine gelungene und frische Abwechslung verpassen.

2005 gegründet, insgesamt fünf Alben am Start, mehrere Europa- und Deutschlandtouren (mit unter anderem Overkill, Onslaught) und unzählige Festivals (Wacken Open Air, Summer Breeze, 70.000 Tons of Metal, Brutal Aussault, Metaldays, Rockharz, Metalfest etc.) und Einzelshows auf dem Buckel, werden Cripper nicht müde, ihr internationales Standing auszubauen und ordentlich Gas zu geben. Seit mehr als einer Dekade sind Cripper als spielfreudige und mitreißende Liveband bekannt, die durch ihre schweißtreibenden Shows anzustecken weiß.

Auch große Businesspartner haben angebissen: Das internationale Label Metal Blade ist mit „Follow Me: Kill!“ bereits zum zweiten Mal für die Vermarktung zuständig und plant die weitere gemeinsame Zukunft mit der Band.

Dawn of Disease

Dawn of Disease pflügen sich seit 2003 als Schwergewicht durch die deutsche Death Metal-Szene. Mit unerbittlichen Grooves und raspeligen Riffsägen frönen die Osnabrücker der schwedischen Schule: Bloodbath und At The Gates stehen 2017 Pate für Dawn of Disease’s Trommelfellzermürbung. Zumindest vom Sound her – denn mit der Top-Produktion auf ihrem brandneuen Album „Ascension Gate“ kapseln sich die Kerle ab von der altbewährten Rauigkeit vergangener Death-Metal-Tage. Packende Gitarrenarbeit und betörende Melodieführungen stehen im Fokus. Ein Hurrikan aus Blastbeat-Drums und das gigantische Gurgeln von Tomasz Wisniewski entfachen das Feuer, das ihren Todesstahl schmiedet. Nach etwas Wellengang im Line-up sind die Osnabrücker mit ihrer Neugründung 2009 komplett auf Konfrontationskurs gegangen. Handbremse gelöst: Es folgten die monströsen Scheiben „Legends Of Brutality“ und „Crypts Of The Unrotten“. Schließlich hinterließen sie mit „Worship The Grave“ 2016 einen tiefen Schatten in der immer prächtiger gefüllten Szene. Aber das hier ist kein bloßes Aufkochen halbgarer Vintage-Gefühle, sondern pure Leidenschaft und Leben für Death Metal. Das zeigt allein ihr wahnsinniger Output: Nur ein Jahr nach dem letzten Werk nun „Acsension Gate“, der vierte Bombenhagel ihrer grantigen Riffgewalten, Blastbeat- Hurricanes und unerbittlicher Groove.

Es wird derbe im Komplex

Cripper.

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