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28.02.2018, 18:32 Uhr

Arbeitskreis Umwelt übergibt Resolution an Stephan Weil

Anlässlich einer SPD-Veranstaltung in Nordhorn wurde der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) mit der Forderung nach sofortiger Stilllegung des Kernkraftwerks Emsland sowie der benachbarten Brennelementefabrik in Lingen konfrontiert.

Arbeitskreis Umwelt übergibt Resolution an Stephan Weil

Umweltschützer wollen immer wieder eine sofortige Stilllegung des Kernkraftwerks Emsland. Archivfoto: Ingo Wagner

gn Schüttorf. Vor Beginn der Veranstaltung konnte Christina Burchert vom Arbeitskreis mit Ministerpräsident Weil sprechen und ihm im Namen von mehr als 300 Initiativen, Verbänden und Parteigliederungen die Lingen-Resolution übergeben. Das teilen der Schüttorfer Arbeitskreis Umwelt (AKU) und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz mit.

„Es wird Zeit, dass sich auch der niedersächsische Ministerpräsident deutlich positioniert und sich mit Umweltminister Olaf Lies in Hannover sowie bei der Bundesregierung für die rechtssichere Schließung des Kernkraftwerks Emsland und der Brennelementefabrik in Lingen einsetzt“, heißt es in der Pressemitteilung. Zudem fordern der AKU Schüttorf und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), „dass der Ministerpräsident sich für einen sofortigen Exportstopp von Kernbrennstoffen aus Lingen an die Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich einsetzt“, so Christina Burchert. Bis Ende Januar 2018 hatten nach AKU-Angaben insgesamt 304 Organisationen die Resolution unterschrieben. Auch weiterhin seien Initiativen und Verbände aufgerufen, sich der Resolution anzuschließen.

Der AKU Schüttorf betont, dass bei den Atomanlagen in Lingen mit dem nahegelegenen Bombenabwurfplatz in Nordhorn-Range ein besonderes Gefahrenpotenzial gegeben ist. „Die Notfallpläne sind veraltet, ständig rollen Atomtransporte durch die Region, es wird weiterhin Atommüll produziert, für den es keine Lösung gibt – und der Atomstrom verstopft die Netze und blockiert somit umweltfreundlichere Energiequellen“, heißt es in der Mitteilung.

Für Sonntag, 11. März, dem 7. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima, findet in Lingen eine Mahn- und Gedenkveranstaltung statt, mit der auch die Forderung nach Stilllegung der Atomanlagen in Lingen unterstrichen werden soll, kündigt der AKU an.

Weitere Informationen finden Interessierte auf den Internetseiten www.facebook.com/AKU.Schuettorf und www.bbu-online.de.

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