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Sparkasse lädt zum kostenlosen Depot-Check ein

Die Zinsen sind seit einiger Zeit auf einem sehr niedrigen Niveau. Aber es gibt Wege, wie auch Privatanleger diese Klippen umschiffen können, um ihr Kapital zu vermehren. Sparkassen-Vorstand Norbert Jörgens erklärt im Interview, wie das funktioniert.

Vier Fragen an Norbert Jörgens

„Sicherheit hat auch ihren Preis“

Herr Jörgens, früher fragte man sich, wo bekomme ich die meisten Zinsen. Dieser Investitionsansatz scheint heute nicht mehr zu funktionieren. Was sollen Anleger tun?

Diese Aussage ist global betrachtet nur teilweise richtig. Bei der Sicht auf Europa haben Sie vollkommen recht. Allerdings sollten Anleger immer auch einen Blick über den Tellerrand wagen. Denn: Es gibt sie noch, Zinsen für Erspartes. Allerdings nicht auf dem sicheren Sparbuch. Wir rechnen damit, dass Anleger in Europa erst ab Mitte dieses neuen Jahrzehnts mit einem zarten Erwachen des Sparzinses rechnen können.

Sparkassenvorstand Norbert Jörgens gibt im Interview Tipps zur Anlage in Wertpapieren. Foto: Kreissparkasse

Sparkassenvorstand Norbert Jörgens gibt im Interview Tipps zur Anlage in Wertpapieren. Foto: Kreissparkasse

Doch wie ist es dann um die Sicherheit der Einlage bestellt?

Im Kleingedruckten wurde jedoch vergessen zu erwähnen, dass jeder Zinssatz, der unterhalb der Inflationsrate liegt, mit einer realen Geldentwertung einhergeht. Sie sehen also: Sicherheit hat auch einen Preis. Bei einem Einlagenzins von aktuell 0,001 Prozent p. a. und einer Inflationsrate von 1,5 Prozent (für Deutschland per Dezember 2019) wird das Problem der vermeintlich sicheren Geldanlage schnell deutlich.

Wie können sich Anleger vor dieser Realgeldentwertung schützen?

Die Sparkassen-Finanzgruppe verfügt über ein institutsbezogenes Sicherungssystem. Dieses Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe ist als Einlagensicherungssystem nach dem Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) gesetzlich anerkannt.

Nach den Regelungen dieser gesetzlichen Einlagensicherung hat der Kunde gegen das Sicherungssystem einen Anspruch auf Erstattung seiner Einlagen bis zu 100.000 Euro.

Seit der Gründung des institutsbezogenen Sicherungssystems in den 1970er-Jahren ist es bei keinem Mitgliedsinstitut der Sparkassen-Finanzgruppe zu einer Insolvenz gekommen. In der Sparkassen-Finanzgruppe hat noch kein Kunde Einlagen oder darauf fällige Zinsen verloren.

In erster Linie sollten Anleger umdenken und Alternativen zu Einlagen auf dem Sparbuch suchen. Sie werden schnell feststellen, dass der Weg an die Kapitalmärkte führt. Der Nachteil: Diese unterliegen regelmäßig Wertschwankungen. Ein Vorteil: Es gibt nicht nur fallende, sondern auch steigende Kursentwicklungen. Auch wenn es sich im ersten Augenblick ungewohnt anfühlt umzusteigen, erscheinen Aktien und bestimmte Anleihen für die Aussicht auf eine positive Realverzinsung, also für einen Ertrag oberhalb der Inflationsrate, unausweichlich zu sein.

Sparkasse lädt zum kostenlosen Depot-Check ein

Das klingt aber recht kompliziert. Sind Aktien, Fonds und Wertpapiere überhaupt etwas für Otto-Normal-Sparer?

Gerade noch unerfahrene Anleger sollten nicht blindlings Aktien und andere Wertpapiere kaufen, sondern sich im Vorfeld ihrer Aktivitäten bei der Sparkasse beraten lassen. Auch Investmentfonds, also Anlagemöglichkeiten, die mehrere Wertpapiere unter einem Mantel umfassen und somit weniger stark schwanken können als einzelne Wertpapiere, können gerade für Börsen-Neulinge eine gute Einstiegsmöglichkeit an den Kapitalmärkten bieten. Wichtig ist, dass der Investmentfonds sowohl zu der Anlegermentalität, zu den erwarteten Risikoneigungen und dem geplanten Anlagehorizont, also die Laufzeit, passen. Investmentfonds werden wiederum von Experten gesteuert, so dass Anleger auf einen Schlag in unterschiedlichen Anlageklassen, wie beispielsweise Aktien, Anleihen oder Immobilien in verschiedenen Regionen der Welt, also Amerika, Europa und oder Asien investieren können.

Ich kann damit alle Sparer nur herzlich zu einer Beratung bei uns in die Sparkassen einladen. Kommen Sie zu einem Depot-Check, wenn Sie bei uns bereits in Aktien oder Investmentfonds investiert haben oder lassen Sie sich als Einsteiger professionell beraten. Einen Termin können Sie telefonisch unter 05921 980 oder direkt hier in unserer Internetfiliale vereinbaren.

Und übrigens: Man kann gar nicht früh genug mit dem Sparen anfangen: Aufgrund vieler Anfragen von Eltern, wie man denn für das eigene Kind Geld zur Seite legen könne, haben wir einen speziellen Fondssparplan eingeführt. Das Besondere daran ist, dass wir als Sparkasse zu Beginn einen Startbonus in Höhe einer Monatsrate dazugeben und die DekaBank je nach Laufzeit bis zu vier weitere Monatsraten als Bonus zahlt! Sprechen Sie unsere Berater auch gern darauf an. Mehr Infos finden Sie hier.


Muss eine Geldanlage zum TÜV?

Das neue Jahr hat begonnen und die guten Vorsätze sind noch frisch. Gehört dazu vielleicht auch, dass Sie einen genaueren Blick auf Ihren Jahresdepotauszug werfen und zusammen mit Ihrem Berater über Ihre Anlageziele sprechen wollen?

Die Mitarbeiter im Sparkassen KompetenzCenter an der Bahnhofstraße beraten Anleger zu allen Fragen auf dem Kapitalmarkt. Foto: Kreissparkasse

© Leprich Andrea

Die Mitarbeiter im Sparkassen KompetenzCenter an der Bahnhofstraße beraten Anleger zu allen Fragen auf dem Kapitalmarkt. Foto: Kreissparkasse

Was ist ein Depot-Check?

Die Geldanlage unter die Lupe nehmen, nennt sich Depot-Check. Das ist vergleichbar mit einer Routineuntersuchung beim Arzt oder dem TÜV für Ihr Auto. Im Unterschied zum TÜV ist ein Depot-Check natürlich freiwillig und es macht Sinn, die eigene Geldanlage jedes Jahr begutachten zu lassen. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Passt meine Geldanlage zu meinem Anlageziel? Das können größere Anschaffungen oder auch die Vorsorge für später sein. Oder braucht’s mehr Schwung im Depot oder vielleicht eher mehr Stabilität? Im Jahr 2020 muss durchaus mit stärker schwankenden Märkten gerechnet werden. Umso wichtiger, wenn Sie dafür gewappnet sind.

Wann ist ein Depotcheck sinnvoll?

Depotchecks sind nicht an feste Zeitpunkte gebunden. Insofern sind sie mehr mit Routineuntersuchungen beim Arzt, als mit dem TÜV vergleichbar. Aber seien Sie ehrlich: Wenn Sie’s nicht jetzt angehen, dann ist das Jahr, ehe Sie sich versehen, vorbei. Je früher Sie Ihre Geldanlage checken lassen, desto eher können Sie die gewünschten Weichen stellen.

Was bringt ein Depotcheck?

Autofahrern und Anlegern ist eines besonders wichtig: Sicherheit. Die bringt sowohl ein TÜV als auch ein Depot-Check. Mit einem Unterschied: Bei der eingehenden Prüfung Ihrer Geldanlagen entscheiden Sie, ob diese Ihren Wünschen entspricht. Gemeinsam mit Ihrem Berater schauen Sie, ob Ihr Depot vor der anhaltenden Realzinsfalle geschützt ist, ob Ihre Anlagen breit genug aufgestellt sind und wie sich der falsche Einstiegszeitpunkt vermeiden lässt. Vor allem aber, wie Sie schneller an Ihr Anlageziel gelangen. Die Zeit dafür ist gut investiert.