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17.09.2022, 09:00 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Neues Wohnprojekt im Stadtteil Altendorf entstanden

Der Neubaukomplex befindet sich an der Ecke Lingener Straße/Lange Straße in Nordhorn. Fotos: Westdörp

© Westdörp, Werner

Der Neubaukomplex befindet sich an der Ecke Lingener Straße/Lange Straße in Nordhorn. Fotos: Westdörp

Ein in mehrfacher Hinsicht außergewöhnliches und damit anspruchsvolles Bauvorhaben hat die Kamphorst-Immobiliengruppe an einem markanten Standort in Nordhorn umgesetzt. Mit dem Projekt „Neues Wohnen in Altendorf“ an der Ecke Lingener Straße/Lange Straße wurde eine Baulücke geschlossen und ein wichtiger Beitrag zur Belebung der Innenstadt geleistet.

Zur Geschichte des Projektes

Nach jahrelangen Grundstücksverhandlungen, Sondierungen, Planungen des Büros Pena-Architekten und einem intensiven Abstimmungsprozess mit der Stadt erfolgte im Herbst 2020 der symbolische Spatenstich. Der erste Bauabschnitts (Lingener Straße 45) umfasst 22 Wohneinheiten. Auf dem Nachbargrundstück (Lingener Straße 47), das Kamphorst wider Erwarten kurzfristig erwerben konnte, sind 20 weitere Wohnungen fertiggestellt worden. Auch diese Wohnungen sind bereits allesamt verkauft.

Auf dem Grundstück befand sich lange Zeit eine Fina-Tankstelle. Die Altlasten sind unter fachlicher und behördlicher Aufsicht des Landkreises und der Bodengutachter Dr. Schleicher & Partner beseitigt worden.

Wie der Projektentwickler und Generalübernehmer Guido Kamphorst im Gespräch zu dem umfassenden Bauprojekt erläuterte, sei er sich bewusst gewesen, dass alle Beteiligten bei der Entwicklung derartiger Flächen auch eine Verantwortung für die Gestaltung und die Wirkung der entstehenden Gebäude auf das Umfeld und die Stadtentwicklung zu tragen hatten. Er betonte auch den historischen Bezug des Projekts, denn Altendorf oder das frühere „Alte Dorf“ markiere den Ursprung der Stadt Nordhorn. „Der Standort symbolisiert daher auch in besonderer Weise die Geschichte der Stadt und die Bedeutung der Vechte“, so Kamphorst.

Zur Architektur und Gartengestaltung

Wohnkomfort und Solidität bestimmen die Architektur, die Auswahl der Baustoffe und die Ausstattung der Wohnungen. Nach den Plänen von Pena-Architekten ist ein Neubaukomplex in klassischer Massivbauweise mit KfW-Effizienzhaus-Standard errichtet worden. Die Aufträge beziehungsweise Gewerke gingen ausschließlich an Nordhorner beziehungsweise Grafschafter Unternehmen.

Die Baukörper mit rotem Ziegeldach nehmen die vorhandenen Linien und die Geschossigkeit der Lingener Straße auf. Es entstehen Wohnungen mit Blick auf die Alte Kirche und auf den Innenhof beziehungsweise Garten.

Das Hauptgebäude bildet einen stumpfen Winkel und verfügt über drei Vollgeschosse plus Dachgeschoss mit Penthousewohnungen.

Blick auf die rückwärtige Seite mit den Parkplätzen.

© Westdörp, Werner

Blick auf die rückwärtige Seite mit den Parkplätzen.

Die Fassade ist mit rotbunten und sandgelben „Original Strangfuß Klinkern“ der Ziegelei Hebrok (Landkreis Osnabrück) verblendet. Zum flacheren Nachbargebäude Lange Straße 85a ist ein Verbindungsbau errichtet worden. Dieser verfügt über zwei Geschosse plus Staffelgeschoss und erhält eine Fassade, die als Wärmedämmverbundsystem in hellem Putz ausgeführt worden ist.

Die Garten- und Etagenwohnungen mit zwei bis drei Zimmern verfügen allesamt über große Fensterflächen, Terrassen oder Loggien, einen Hauswirtschaftsraum und einen eigenen Kellerraum.

Die oberen Etagen sind über Aufzüge bequem erreichbar. Zur Ausstattung gehören unter anderem dreifach verglaste Fenster, eine Brennwertheizung mit Solar-Paket und eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung. Dazu kommen eine Fußbodenheizung für sämtliche Räume, Badheizkörper, ein bodentiefer Duschablauf und Duschabtrennungen in Glas.

Die Herrichtung der Außenanlagen erfolgt nach den Plänen der Gartenarchitektin Jutta Verwold. Darin einbezogen wird die kleine städtische Grünfläche im Kreuzungsbereich vor dem Neubau. Deren Gestaltung „erzählt von der Geschichte, der Entstehung, dem Ursprung der Stadt Nordhorn“, so heißt es. Die beiden vorhandenen Sumpfeichen rahmen eine Cortenstahlplatte mit dem Namen „NORTHORNON“ ein. Der Schriftzug steht für den Beginn der Stadt Nordhorn in Altendorf.

Projektentwickler Kamphorst zufrieden

Nach dem Abschluss der zirka zweijährigen Bauphase zeigt sich der Projektentwickler und Generalunternehmer Guido Kamphorst mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Gemeinsam mit unseren Wohnungskäufern, -bewohnern und Nachunternehmern freuen wir uns, dass dieses anspruchsvolle und für die Stadtentwicklung wichtige Projekt trotz Coronapandemie, unterbrochener Lieferketten und Baukostensteigerungen nahezu planmäßig fertiggestellt werden konnte. Wir möchten uns deshalb ausdrücklich bei allen am Bau beteiligten Unternehmen bedanken.“