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„Wichtig ist, langfristig und nach Plan Rücklagen aufzubauen“, sagt Michael Siemer, Bereichsleiter Privatkunden der Kreissparkasse. Das Interview mit ihm führte GN-Mitarbeiterin Nele Bült. Foto: privat

„Wichtig ist, langfristig und nach Plan Rücklagen aufzubauen“, sagt Michael Siemer, Bereichsleiter Privatkunden der Kreissparkasse. Das Interview mit ihm führte GN-Mitarbeiterin Nele Bült. Foto: privat

„Geld für später“: Michael Siemer (KSK) gibt Tipps

Viele Grafschafter denken aktuell über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihren Vermögensaufbau und ihre Altersvorsorge nach. Auch wenn die Ausmaße noch nicht ganz klar sind, ist die Befürchtung groß, dass sich auch die eigene finanzielle Lage verschlechtern könnte. Michael Siemer, Bereichsleiter Privatkunden der Kreissparkasse Grafschaft Bentheim zu Nordhorn, beantwortet vier Fragen zum Thema „Geld für später“.

Hat die Corona-Pandemie Einfluss auf meine persönliche Situation?

Siemer: Umfragen haben ergeben, dass sich 43 Prozent der Deutschen Sorgen um die langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie machen. Auch wenn wir in der Grafschaft glücklicherweise kaum Infizierte zu beklagen haben, so wurde jeder, egal ob im privaten oder beruflichen Umfeld mit der Corona-Situation konfrontiert. Viele Berufstätige mussten zudem in die Kurzarbeit wechseln und haben dadurch finanzielle Einbußen. Die Entwicklungen in den letzten Monaten haben demnach nicht nur einen spürbaren Einfluss auf das jetzige Leben, sondern bewirken zudem, dass viele große Unsicherheit für die Zukunft verspüren.

Wie äußert sich das konkret?

Siemer: In diesen Tagen überlegt der eine oder andere, ob er sich in der Vergangenheit ausreichend finanziell abgesichert hat oder aufgrund der aktuellen Gegebenheiten sogar andere Entscheidungen treffen müsste. Viel zu häufig sagen wir ‚Hätte ich mal dies, hätte ich mal das ...‘. Wir machen Schluss mit ‚hätte‘.

Eine zusätzliche private Altersvorsorge ist notwendig, um seinen Lebensstandard im Alter zu halten
Michael Siemer, Bereichsleiter Privatkunden der Kreissparkasse

Inwiefern?

Siemer: In dieser Phase an morgen oder übermorgen zu denken, ist zweifelsohne schwierig. Gut beraten ist, wer in diesen unbestimmten Zeiten den Kurs nicht verlässt und für das Alter vorsorgt. Und um diesen Kurs zu halten, sind unsere Sparkassen-Berater für ihre Kunden da. Sie unterstützen individuell und maßgeschneidert – jeweils angepasst an die Lebenssituationen der Kunden. Was viele vergessen: Sparpausen in der Altersvorsorge sind generell möglich – vorausgesetzt, die Zahlungen können fortgesetzt oder nachgeholt werden. Wichtig ist, langfristig und nach Plan Rücklagen aufzubauen.

In welchen Bereichen hilft mir mein Sparkassen-Berater weiter?

Siemer: Unsere Altersvorsorgeexperten informieren über gesetzliche Regelungen, über Rentenlücken und wie man diese schließt, über Riester- und Basisrente oder Vorsorge per Eigenheim und Steuerbeiträge im Ruhestand. Bei der Antwort auf die Frage, welche Lösung für die Kunden optimal ist, helfen sie gerne weiter. Nur soviel vorab: Eine zusätzliche private Altersvorsorge ist notwendig, um seinen Lebensstandard im Alter zu halten.