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20.03.2020, 16:36 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Kreissparkasse hilft Unternehmen in der Corona-Krise

Die Kreissparkasse Nordhorn steht Betrieben, die unter der Corona-Krise leiden, zur Seite. Die Vergabe von Liquiditätshilfen ist kurzfristig möglich.

Die Sparkasse will dabei helfen, eine wirtschaftliche Talfahrt in der Region zu verhindern. Foto: Sparkasse

Die Sparkasse will dabei helfen, eine wirtschaftliche Talfahrt in der Region zu verhindern. Foto: Sparkasse

Nordhorn „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie der aktuellen Corona-Krise sind wir uns der Verantwortung für das Funktionieren der Kreditwirtschaft vor Ort bewusst und unternehmen alles dafür, um die Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Auch wir werden unseren Teil dazu beitragen, dass unsere Kunden gut durch diese schwierige Zeit kommen“, macht Hubert Winter, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Nordhorn, Mut. Die Sparkasse steht bereit, Unternehmen und Selbstständigen Hilfe anzubieten, die von der Corona-Krise betroffen sind. Das soll helfen, eine wirtschaftliche Talfahrt in der Region zu verhindern. Ab Montag, 23. März 2020, sind Anträge aus der ersten Phase des Hilfspakets der Bundesregierung über unsere Kreissparkasse an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) möglich. „Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu begrenzen und stehen unseren Unternehmenskunden zur Seite“, verdeutlicht Norbert Jörgens, Marktvorstand der Kreissparkasse Nordhorn.

Die KfW hat ihre bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet, um Unternehmen den Zugang zu günstigen Krediten zu erleichtern. Darunter sind der KfW-Unternehmerkredit für Bestandsunternehmen, der ERP-Gründerkredit-Universell sowie der KfW-Kredit für Wachstum für größere Unternehmen. Für alle Unternehmensgrößen führt die KfW ein neues KfW-Sonderprogramm mit erhöhter Risikotoleranz ein. Dieses soll von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die durch die Corona-Krise in größere Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Überdies wird die KfW für größere Unternehmen Direktbeteiligungen im Rahmen von Konsortialfinanzierungen anbieten. Auch für Selbstständige und Freiberufler hat die Bundesregierung inzwischen ein Hilfsprogramm angekündigt. „Hier geht es um Kundengruppen, bei denen vor allem Zuschüsse wirksam sind und mit Krediten nur im Ausnahmefall geholfen werden kann“, so Jörgens. Und der Vorstandsvorsitzende Hubert Winter fügt hinzu: „Uns ist es wichtig, dass die Hilfen möglichst schnell und wirksam bei den wirklich Betroffenen ankommen. Sie sollen sich einfach telefonisch an ihren Sparkassen-Berater wenden.“

Um den Prozess gegenüber sonst üblichen Programmen deutlich zu beschleunigen, wird die Risikoprüfung direkt durch die Sparkasse vorgenommen und von der KfW übernommen, die keine eigene Prüfung mehr vornehmen wird. „Ziel ist es, auch und gerade solchen Kreditnehmern Hilfen zu gewähren, die im normalen Kreditvergabeprozess nur wenig Aussichten auf schnelle Unterstützung hätten“, so Jörgens. Jetzt sei nach Darstellung der Sparkassen-Vorstände in erster Linie Krisenmanagement gefragt. „Auch in dieser schwierigen Zeit kann sich die Grafschaft auf die Sparkasse und ihre Verbundunternehmen verlassen“, unterstreicht Winter. Kontakt zum FirmenkundenCenter: Telefon: 05921 98227, E-Mail: firmenkundencenter@sparkasse-nordhorn.de

Norbert Jörgens, Marktvorstand der Kreissparkasse Nordhorn. Foto: Sparkasse

Norbert Jörgens, Marktvorstand der Kreissparkasse Nordhorn. Foto: Sparkasse

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