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04.12.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Grafschafter DEHOGA: Gleiche Steuern für gleiches Essen

Der Verband kämpft gegen Ungerechtigkeit und unterschiedliche Besteuerung in der Gastronomie. Die Grafschafter Gastonomen schließen sich einer Online-Petition an.

Tanja Döhe und Daniel Heilemann unterstützen die Forderung nach einem ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent in der Gastronomie. Foto: Gossweiler

Tanja Döhe und Daniel Heilemann unterstützen die Forderung nach einem ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent in der Gastronomie. Foto: Gossweiler

Nordhorn Die Gastronomie geht auf die Barrikaden, es ist „fünf nach zwölf“ laut den Initiatoren einer Online-Petition zur Rettung der Gasthauskultur. Mit der Petition soll erreicht werden, dass die Mehrwertsteuer in der Gastronomie auf einheitliche sieben Prozent gesenkt wird. Unterstützung erhält die Petition aus Bayern jetzt vom DEHOGA Grafschaft Bentheim. Seit Anfang Oktober unterschrieben mehr als 28.000 Menschen die Petition.

Die aktuelle Situation der Gastronomie ist grotesk. Während ein Restaurantbesuch mit 19 Prozent besteuert wird, muss auf Essen zum Mitnehmen nur der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent abgeführt werden. Der hohe Steuersatz führt zum Gaststättensterben und dem Einsatz von Einweggeschirr. Die beiden Grafschafter Gastronomen Daniel Heilemann und Tanja Döhe gehören zu den Kämpfern gegen die ungerechte Besteuerung. Sie akzeptieren nicht, dass für Essen auf Porzellan mehr Steuern bezahlt werden sollen als für Essen in Wegwerfgeschirr. „Recht ist es halt nicht“, sagt Tanja Döhe. Sie hofft, dass mit der Petition dasselbe erreicht wird, wie in der Hotellerie, wo seit 2010 der ermäßigte Steuersatz gilt.

Die beiden Grafschafter Gastronomen werden in ihren Restaurants Unterschriftenlisten auf der Theke auslegen, damit sich die Gäste der Petition anschließen können. Zudem empfehlen sie den DEHOGA-Mitgliedsbetrieben, es ihnen gleich zu tun. Weitere Informationen und
Online-Petition: grafschafter-gastronomie.de/

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